Bezirksliga (Herren): HSG Wetter/Grundschöttel – SG Attendorn/Ennest 40:25 (19:14)

Last Updated: 7. Januar 2015Von

Nach 15 Minuten „aufgewacht“!!!

Hallo liebe Fans der HSG, liebe Gäste,

40 Tore haben wir von unserer Mannschaft schon lange nicht mehr gesehen. Dennoch benötigten wir, gegen die ersatzgeschwächten Gäste aus dem Sauerland, 15 Minuten um ins Rollen zu kommen.

 

Wir wollten und mussten endlich mal Punkte in der Rückserie einfahren! Das war unser Ziel und sollte von Beginn auch auf den Platz umgesetzt werden. Doch die ersten Minuten schafften wir es nicht diesen Eindruck zu bestätigen. Somit mussten wir beim Stand von 6:7 (15.Min) die erste Auszeit nehmen und die ersten Wechsel vollziehen. Zu diesem Zeitpunkt stottert unser Motor noch gewaltig. Vorne zu harmlos und Hinten fanden wir gegen die „Linke„ Angriffsseite der Gäste kein Mittel.
Der „Weckruf“ wurde von den Jungs war genommen und wir fingen an uns Tor um Tor von der SG zu distanzieren. Über 16:11 gingen wir mit einen 5 Tore Polster in die Kabine (19:14). Gerade der wieder Genesene Marci Handge zeigte eine starke Leistung auf der Mitte und lenkte das Geschehen seiner Kammeraden geschickt. So konnte man die Lücken in der Attendorner Abwehr endlich nutzen. „Marci hat heute stark gespielt. Schön, dass er wieder fit ist! Daran erkennt man auch, dass uns schon länger wertvolle Spieler fehlen. Diese können wir auf Dauer eben nicht „eins zu eins“ ersetzen. Freuen wir uns darauf, wenn wir mal wieder „alle Mann an Bord haben“, sind sich Ingo und Stefan nach dem Spiel einig gewesen. 
Nach der Halbzeit machten wir es besser und waren sofort konzentriert bei der Sache. So konnten wir uns nach 10 Minuten der zweiten Hälfte bereits auf 27:17 absetzen. Das war eine kleine Vorentscheidung. Die SG konnte, auch aufgrund des heute dünnen Kaders, nicht mehr nachlegen und wir spielten weiter konstant unsern Streifen runter. „Gegen einen ersatzgeschwächten Gegner musst Du gnadenlos auf das Tempo drücken, das haben wir dann auch getan“, wusste Ingo direkt nach dem Schlusspfiff, wie die 40 Tore zustande gekommen sind. Weiterhin mit Tempo und der nötigen Aggressivität in der Abwehr setzten wir uns über 36:23 (55. Min), bis zum Endstand von 40:25 immer deutlicher von der SG Attendorn/Ennest ab. So konnten wir uns am Ende über unseren ersten 2. Pluspunkte in der Rückrunde freuen.
Ihr/Euer
Stefan Wildförster

Es spielten:

Schmidt; Goldkuhle; Zöllkau(1); Heyde(4/2); Hausschulz(2); Blechschmidt(4); Bonnermann(2); Reuter(11); Brauner(4); Braune(5); Brauer(3); Handge(4)
Es fehlten: Lüling, Apitius, Ladener, Langenscheidt

Kommentar von Trainer Stefan Wildförster zum Spiel: 

Nach einer Woche, wo man am Donnerstag noch nicht sagen kann, wer überhaupt gesund ist und spielen kann, muss man natürlich sehr zufrieden sein. Die Jungs haben zwar etwas gebraucht, aber dann auch endlich begriffen, dass ein Schnüpfchen und ein Zwicken hier und da, für 60. Minuten auf dem Platz nichts verloren hat. Wer das Trikot anzieht, der kann auch spielen! Jeder in der Truppe hat heut mindestens ein Tor gemacht, dass sieht ein Trainer natürlich gerne. Was mich besonders freut, war der Auftritt von Marci! Er hat das Spiel gut gelenkt und war selber auch noch torgefährlich! 4 Tore haben wir von Ihm schon länger nicht mehr gesehen. Ich persönlich dachte immer, dass wir Ihm nach drei Würfen die Schulter hinterher tragen dürfen. Nach 8. Wochen Pause kann man da nur den Hut ziehen. Auch Armin hat heute auch wieder gezeigt, wie präsent er in der Abwehr ist! Das ist für die „jüngeren“ Jungs natürlich eine Stütze und hat auch Alex mehr Sicherheit gegeben. Man kann also heute mal zufrieden sein. Wichtiger ist, dass wir die Leistung auch in den nächsten Spielen zeigen!

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    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.