Pokal (Damen): HSG Wetter/Grundschöttel – HSG Gevelsberg-Silschede 27:25 (16:11)
HSG-Mädels ziehen in die 1. Pokalrunde des Handballverbandes Westfalen ein – Trautmann & Co. ringen Landesligist aus der Nachbarstadt mit 27:25 nieder
Ihre Hausaufgaben hatten die Bezirksligadamen der HSG Wetter/Grundschöttel in den letzten beiden Partien nur unzureichend erledigt. Da kam die finale Partie des Kreispokals gerade recht, um bei positivem Spielausgang etwas für das eigene Selbstvertrauen tun zu können. Dieses Unterfangen gelang mit einem 27:25-Heimerfolg gegen Landesligist HSG Gevelsberg-Silschede sehr gut. Nach Spielende wurde der Pokalerfolg mit einer LaOla-Welle vor den Zuschauern des gutbesuchten Sportzentrums Oberwengern gefeiert.
Im Gegensatz zum letzten Saisonspiel gegen den TuS Ickern konnte die von Ken Baltruschat betreute HSG-Sieben wieder auf Jennifer Trautmann und Cordula Dickhut zurückgreifen. Katharina Pohl fehlte leider weiterhin verletzungsbedingt und Dorit Kumutat war kurzfristig aufgrund eines grippalen Infekts ebenfalls zum Zuschauen verurteilt. Der erste Treffer der Partie wurde von den Gastgeberinnen durch Birte Kumutat erzielt, doch Nadine Hartmann und Nadine Jansen warfen die erste und letzte Führung der Gäste heraus. In der Folgezeit entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für die Harkortstädterinnen. Zwei Treffer von Cordula Dickhut bedeuteten die ersten Zwei-Tore-Führung (Spielstand 5:3) der Partie. Den Unterschied machte vor allem in der ersten Halbzeit Torhüter Yvonne Scholz aus, die im ersten Durchgang elf sehenswerte Paraden zeigte und folglich maßgeblichen Anteil an der komfortablen Pausenführung hatte (Halbzeitstand 16:11). Gästecoach Fabian Vogel konnte mit der 1. Halbzeit nicht zufrieden sein und hatte wohl in der Pause die richtigen Worte an seine Mannschaft gerichtet, denn mit einer 4:0-Serie startete die Vogel-Sieben durch und der Anschluss war wieder hergestellt (Spielstand 16:15). Jennifer Trautmann, beste Torschützin der Gastgeberinnen aus dem Spiel heraus, sorgte wieder für einen Zwei-Tore-Vorsprung, doch Kim Büddecker verkürzte per Trickwurf vom Siebenmeterpunkt im Gegenzug. Die Partie stand auf des Messerschneide und der Spielausgang völlig offen. Positiv in dieser Phase war, dass die Handballspielgemeinschaft aus der Harkortstadt mit einfachen Toren per Tempogegenstoß (Nicole Scholz, Corinna Padberg und Jessica Hoffmann) immer wieder vorlegen konnte und Torhüterin Yvonne Scholz in der entscheidenden Phase der Partie auf dem Posten war. Doch als Lisa Nicolaßen und Rike Meyer den Rückstand egalisierten und die Anzeigetafel des Sportzentrums Oberwengern einen Spielstand von 24:24 anzeigte, wäre eine Niederlage durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Doch Kreisläuferin Kirsten Kumutat mit zwei Toren in Folge und Mannschaftsführerin Jessica Hoffmann per Tempogegenstoß machten einen erneuten Pokalerfolg endgültig perfekt. Die Gastgeberinnen lagen 90 Sekunden vor Spielende nun uneinholbar 27:24 in Front und die gut aufgelegte Rückraumakteurin der Gäste, Nadine Hartmann, konnte mit dem letzten Treffer der Partie nur noch für Ergebniskosmetik sorgen. „Nach der großen Enttäuschung im letzten Saisonspiel, der Heimniederlage gegen den Tus Ickern, hat unsere Mannschaft die richtige Reaktion gezeigt. Gegen einen wirklich starken und bedingungslos kämpfenden Landesligisten haben wir in der Schlussphase die richtigen Entscheidungen getroffen und folglich einen nicht unverdienten Sieg errungen.“, resümierte Betreuer Ken Baltruschat im Anschluss an die Partie. Einziger Wermutstropfen war, dass die HSG Wetter/Grundschöttel keinen Eintritt nahm und folglich nicht von einem gutbesuchten Sportzentrum Oberwengern profitieren konnte. „Eine solche Zuschauerresonanz habe ich nicht erwartet.“, nimmt Baltruschat den betriebswirtschaftlichen Schaden auf seine Kappe.
Die HSG Wetter/Grundschöttel bestreitet ihr nächstes Saisonspiel am 14. April 2013 beim souveränen Tabellenführer der Bezirksliga, dem Bochumer Handball Club. Der Anwurf wird an diesem Sonntag um 16 Uhr in der Sporthalle „Lessing-Gymnasium“ in Bochum erfolgen.
Kader der HSG Wetter/Grundschöttel:
Yvonne Scholz (1. bis 59. Spielminute), Nancy Ettelt (60. Spielminute); Cordula Dickhut 7/4, Jennifer Trautmann 6, Jessica Hoffmann 5, Kirsten Kumutat 3, Birte Kumutat und Corinna Padberg je 2, Sabrina Schubert und Sandra Baltruschat je 1, Sabrina Vogel und Julia Maas.
Es fehlten:
Dorit Kumutat und Katharina Pohl.
Kader der HSG Gevelsberg/Silschede:
Melanie Schneider, Sinah Pander; Verena Simon 6, Nadine Hartmann 5, Lisa Nicolaßen, Alexandra Mirbach und Kim Büddecker je 3, Franziska Hanstein und Nadine Jansen je 2 und Rike Meyer 1, Eva Hark, Kria Krupinski und Justine Hark.
Spielfilm:
5:4 (10. Spielminute); 11:8 (20. Spielminute); 13:9 (25. Spielminute); 16:11 (30. Spielminute); 18:16 (40. Spielminute); 23:22 (50. Spielminute); 24:24 (55. Spielminute): 27:25 (60. Spielminute).
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VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel 26:24
Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.
Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.
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