Aufstiegsrelegation zur Landesliga (Damen)

Last Updated: 7. Januar 2015Von

Verdiente Niederlage der HSG-Mädels gegen Lünen – Lüner SV zeigt beim 23:29 die Grenzen auf

Im Relegationsspiel um den Landesligaaufstieg unterlag die HSG Wetter/Grundschöttel dem Lüner SV am gestrigen Abend völlig verdient mit 23:29 (10:16). Die Harkortstädterinnen agierten nervös und konnten ihre hohe Fehlerzahl über die gesamte Spieldauer nie minimieren.

Bis zum 7:9 in der 20. Spielminute konnte man die Partie ausgeglichen gestalten, aber danach setzte sich der Lüner SV stetig ab. „Lünen hat unglaublich effektiv gespielt und jeden unserer Fehler ausgenutzt. Wir haben eine schlechte Leistung abgerufen und sind immer wieder an den guten Torhüterinnen der Gäste gescheitert. Solche Spiele kann man fünf Stunden weiterspielen, aber das Ergebnis wäre das Gleiche gewesen.“, analysierte Betreuer Ken Baltruschat die 60 Spielminuten. Vier verworfene Siebenmeter, zahlreiche Würfe an das Gebälk und 13 technische Fehler allein im ersten Spielabschnitt spielten dem Team von Trainer Marcel Mai natürlich in die Karten. Die Gäste waren zwar die jüngere, aber trotzdem die weitaus reifere Mannschaft. „Das Tempospiel war echt stark und sie haben ihr Spiel konsequent durchgezogen. Wir konnten sie leider nicht ernsthaft in Bedrängnis bringen. Aber es soll auch Mannschaften geben, die gegen Lünen höher verlieren.“, ergänzt Baltruschat und zeigt sich als fairer Verlierer. Der Lüner SV hat somit die beiden eigenen Spiele zur Aufstiegsrelegation gewonnen und liegt somit uneinholbar mit 4:0 Punkten an der Tabellenspitze. Die Partie am Pfingstsonntag gegen SG TuRa Halden-Herbeck 2 ist nun ein Muster ohne Wert und wurde heute von der Staffelleitung abgesagt. „Wir hätten jedoch am Pfingstsonntag eine Mannschaft mit 14 Spielerinnen stellen können. Hierfür gebührt vor allem unseren Spielerinnen aus der 2. Damenmannschaft ein Riesenkompliment und ein dickes Dankeschön.“, freut sich Baltruschat über die Einsatzbereitschaft und den Zusammenhalt im HSG-Damenbereich. Am Freitag startet die HSG-Delegation auf Mannschaftsfahrt in Richtung Mallorca. Wer sich diese Reise mit Blick auf die gestrige Niederlage wirklich verdient hat, war Ken Baltruschat jedoch nicht zu entlocken. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass sich die Handballspielgemeinschaft aus der Harkotstadt als Aufsteiger mehr als gut geschlagen  und einen tollen 3. Tabellenplatz belegt hat. Eines ist jedoch schon jetzt gewiss, wenn die Spielerinnen zurückgekehrt sind, wird sich nach dem Waldfest ab dem 11. Juni 2013 auf die kommende Bezirksligasaison gewissenhaft vorbereitet.

Kader der HSG Wetter/Grundschöttel:

Nancy Ettelt, Nadine Hamer; Cordula Hofmann 6/2, Katharina Pohl 5/4, Kirsten Kumutat und Jennifer Trautmann je 4, Jessica Hoffmann 2, Birte Kumutat und Sandra Baltruschat je 1, Sabrina Vogel, Sabrina Schubert, Dorit Kumutat, Corinna Padberg und Nicole Scholz, Julia Maas (n.e.). 

Spielfilm:

3:4 (10. Spielminute); 7:9 (20. Spielminute); 8:13 (25. Spielminute); 10:16 (30. Spielminute); 15:21 (40. Spielminute); 18:25 (50. Spielminute); 19:26 (55. Spielminute); 23:29 (60. Spielminute)

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    VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel  26:24

    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.