Bezirksliga (Herren): HSG Wetter/Grundschöttel – VfB Altena 26:24 (13:11)

Last Updated: 19. Mai 2017Von

Harkortstädter bestätigen die Tabellenspitze – Heimerfolg gegen den VfB Altena – HSG sagt Danke

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Verabschiedung von Marcel Heyde: Gerd Raether (2. Vorsitzender der HSG) bedankt sich bei Marcel Heyde und übergibt einen in den Vereinsfarben gehaltenen Blumenstrauß. Michael Pelka klatscht anständig Beifall für seinen Mitspieler.

Es war alles bereitet für das letzte Saisonspiel in der Bezirksliga Staffel 6, doch ein Heimerfolg war gegen den VfB Altena, der uns beim Remis in der Burgstadt bereits ordentlich zugesetzt hatte, Pflicht. Beide Mannschaften liefen mit dem HSG-Nachwuchs ein und unsere „Kleinen“ und die stolzen Eltern sorgten mit zahlreichen Zuschauern für eine dem Anlass entsprechende Kulisse. Aber es war kein leichtes Unterfangen gegen die Sieben von Trainer Stefan Rittinghaus. Die Harkortstädter taten sich auch über die gesamte Spielzeit sehr schwer und gewannen am Ende knapp mit 26:24 (13:11). Am Ende der Partie überreichte Staffelleiter HIlmar Schöler die Urkunde an Kapitän Kai Reuter und eine La-Ola-Welle schwappte durch das Sportzentrum Oberwengern als der „Kaipitano“ die Urkunde in die Höhe reckte.

Wie in jedem Jahr, am Ende einer langen Saison, gilt es auch Abschied zu nehmen und Danke zu sagen. Zum Einen an Marcel Heyde, der uns in Richtung Schwelm verlassen wird. Danke für zwei tolle Jahre in den Farben der HSG! Zum Anderen an unsere lieben und treuen Zuschauer, die uns das ganze Jahr eine schöne Kulisse geboten haben, sowohl in Heim- als auch in Auswärtsspielen. Danke an unsere Sponsoren auch im Namen der gesamten Mannschaft. Ein riesiges Lob und ein ganz herzliches Dankeschön möchten wir an unseren Vorstand aussprechen. Was Ihr für uns geleistet habt, wie Ihr uns unterstützt habt, die gesamte Saison über, ist in Worten kaum zu beschreiben. Die Bühne, die uns geboten wurde, am letzten Spieltag der Saison 13/14 gegen unsere Gäste aus der Burgenstadt, hätte man sich besser nicht vorstellen können. VIP- Bereich für Sponsoren, Luftballons, die die Halle in Rot und Weiß tauchten,   Fotoreihen, mit schönen Bildern der Spielzeit. Schöne Momente für einen jeden Aktiven.

Mit dem Ziel, in eigener Halle ungeschlagen zu bleiben, gingen wir in die Partie gegen Altena. Die Nachricht, gewinnen zu müssen, um ganz sicher aufzusteigen, kam nicht überraschend. Dies sollte unsere Mannschaft aber nicht aus dem Konzept bringen. Wir starteten gut in das Spiel und gingen in der 12. Minute mit 7:2 in Führung. Wie schon im Hinspiel hatten wir die Altenaer spielerisch im Griff und waren die bessere Mannschaft. Doch die Burgenstädter kämpften mit ihren Mitteln und konnten sich bis zur Halbzeit auf zwei Tore herankämpfen (13:11). Das Spiel der Gäste schmeckte uns gar nicht, wir bekamen keinen Zugriff in der Abwehr, ließen uns von dem verschleppten Tempo und der unorthodoxen Art Handball zu spielen, einschläfern und hatten sehr große Probleme die Anspiele an der Kreis zu unterbinden. Dies sollte auch in der Pause angesprochen und geändert werden, doch auch im zweiten Durchgang das gleiche Bild. Immer wieder gelang es den Gästen ihre Kreisläufer ins Spiel zu bringen und zum Torerfolg zu kommen.In unserem Angriffspiel hakte es auch, viele Einzelaktionen und zu frühe und schlechte Wurfmöglichkeiten auf unserer Seite,  brachten Altena weiter heran und so gingen die Burgenstädter in der 35. Minute erstmals sogar in Führung (16:17). Doch dies sollte eine Warnung und ein Wachmacher für uns sein, spielten wir im Anschluss wieder ruhiger und effektiver im Angriff. In der Deckung hatten wir über die gesamte Partie einen starken Rückhalt durch Alex „Schmiddi“ Schmidt im Kasten der HSG.
Dies sollte heute der entscheidende Vorteil zu unseren Gunsten sein, zahlreiche freie Bälle fanden nicht den Weg in das Tor und so konnten wir das Spiel am Ende drehen und die wichtigen zwei Punkte im Sportzentrum Oberwengern behalten.Kein gutes Spiel aber mit dem gewünschten Ertrag.
Der Landesliga-Aufstieg ist somit geschafft und die Urkunde des Bezirksligameisters wurde nach dem Abpfiff vom Staffelleiter Hilmar Schöler überreicht. Die HSG bedankte sich bei ihren Anhängern und feierte einen schönen Saisonabschluss im Foyer der Halle mit Freibier und Bratwurst.

Kader der HSG Wetter/Grunschöttel:

Alexander Schmidt (1. bis 60. Spielminute),  Stefan Goldkuhle (2 Siebenmeter); Sebastian Braune 6, Marcel Heyde 6/2, Marcel Handge 4, Kai Reuter 3, Michael Pelka 3, Lennard Brauner 2, Lukas Wicher 1, Daniel Langenscheidt 1, Julian Ladener und Armin Brauer.

Es fehlten:

Fabian Blechschmidt und Kai Hauschulz

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    VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel  26:24

    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.