So langsam wird es eng

Last Updated: 10. Mai 2019Von
Auf der Zielgeraden der Handball-Saison lassen die Teams aus Wetter und Herdecke wichtige Punkte liegen. In den letzten Partien gilt: Verlieren verboten
Fabian Vogel

Wetter/Herdecke. Kurz vor dem Saisonende stehen die Handballer und Handballerinnen aus Wetter und Herdecke mächtig unter Druck. Weder die beiden Herren-Bezirksligisten noch die Landesliga-Damen aus Wetter konnten am Wochenende gewinnen und müssen nun am vorletzten beziehungsweise letzten Spieltag punkten.
Einen wichtigen Sieg verpasste die HSG aus Wetter/Grundschöttel gegen die Reserve des TuS Hattingen, durch das 27:27 (15:13)-Remis hält die Mannschaft von Trainer Nils Krefter die Chance auf den Klassenerhalt in der Bezirksliga Ruhrgebiet aber weiter am leben. Seit fünf Spielen ist Wetter nun ungeschlagen und damit auch weiterhin in Schlagdistanz zum rettenden Ufer.
„Ich kann der Mannschaft nur ein Lob aussprechen, wir haben gegen einen sehr starken Gegner eine tolle Leistung gezeigt“, sagt Nils Krefter. Besonders hob der Übungsleiter Joshua Stiefermann aus einer homogenen Mannschaft hervor. „Joshi hatte eine tolle Quote von Linksaußen“, so Krefter, der nun hofft, dass sein Team den Schwung aus dem zuletzt guten Lauf mit in die letzten beiden Spiele nimmt. „Wir müssen beide Partien gewinnen, nur dann ist noch was möglich“, so der HSG-Trainer.
Wetter muss siegen und hoffen
Gegen die bereits abgestiegene SG Suderwich und den noch um den Aufstieg spielenden Wittener TV müssen vier Punkte her, zudem muss Wetter auf einen Ausrutscher der Konkurrenz aus Haltern und Gladbeck hoffen.
Nur bei einem Sieg Relegation
Ähnlich wie bei den Wetteraner Herren ist auch bei den Damen der HSG Wetter/Grundschöttel die Luft ziemlich dünn geworden. Am vorletzten Spieltag der Landesliga musste sich die HSG dem TVE Netphen II mit 28:32 (13:18) geschlagen geben – was zur Folge hat, dass der Klassenerhalt nur noch über eine mögliche Relegation zu erreichen ist.
Gegen die Siegerländerinnen startete das Team von Hendrik Gerlitzki gut in die Begegnung, nach knapp 20 Minuten riss dann aber der Faden für wenige Minuten komplett. Die mit einigen Spielerinnen aus dem Kader der ersten Mannschaft verstärkten Netphenerinnen bestraften die technischen Fehler der HSG kompromisslos und zogen mit fünf Treffern in Serie davon. „Die Verstärkung des Gegners aus der dritten Liga darf keine Ausrede sein, wir hätten dieses Spiel auch so gewinnen können“, sagt Gerlitzki.
Durch die erneute Niederlage bleibt Wetter auf dem zehnten Platz, dieser berechtigt zur Teilnahme an der Relegation gegen Teams aus den drei Parallelstaffeln. Um diesen Platz zu halten, muss die Gerlitzki-Sieben am letzten Spieltag beim Tabellenvierten Hörde unbedingt punkten.

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    VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel  26:24

    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.