1. Herrenmannschaft: Handball Landesliga: TV Halingen : HSG 32:20 (12:12)

Last Updated: 6. Januar 2015Von

Niederlage beim starken TV aus Halingen – 30 ganz starke Minuten und die Luft reichen nicht

Hallo liebe Fans der HSG, liebe Gäste,
Am Samstag waren wir zu Gast beim starken Tabellenzweiten aus Halingen. Bis zur Pause konnten wir das Spiel offen gestalten, doch dann ging uns doch die Puste aus und der TV Halingen zeigte sein ganzes Können.
Wieder mal dezimiert durch verschiedene Ausfälle, reisten wir zum TV Halingen. In unserer Situation hat uns dort niemand etwas zugetraut. Doch wir wollten zeigen, dass es immer Möglichkeiten gibt, etwas mitzunehmen. Mit einer offensiven Abwehr wollten wir die Halingern unter Druck setzen und nicht zu Entfaltung kommen lassen. Diese Aufgabe erfüllten die Jungs super. So konnten wir, gestützt durch eine gute Leistung von Goldi im Tor, den TV Halingen lange ärgern und eine Zwei-Tore-Führung halten (21. Min – 7:9).

Auch im Angriff setzten die Jungs das „Handicap“, Kreisläufer auf Rechtsaußen, wunderbar ein. So wurden durch Übergänge immer wieder die Lücken in der Halinger Abwehr gefunden. Dennoch schafften die Männer von Christoph Gutzeit bis zur Pause den Ausgleich. Wenn wir hier noch etwas cleverer gewesen wären, hätten wir die knappe Führung mit in die Kabine nehmen können. In der Kabine war uns allen klar, dass noch nichts erreicht worden ist und wir weiter an uns glauben müssen. So kamen wir eigentlich auch zurück und konnten bis zur 35. Minuten das Ergebnis ausgeglichen gestalten (13:13). Die folgenden 10. Minuten waren aber dann die Minuten, die dieses Spiel entschieden haben. Durch eine doppelte Überzahl, „wo ich bisher immer noch nicht nachvollziehen kann wofür!“, konnte sich der TV aus Halingen in kurzer Zeit auf 17:13 absetzen und Selbstvertrauen tanken. Danach zeigten die Mendener, warum Sie, während dieser Spielzeit, noch nicht verloren haben. Durch starke Einzelaktionen im Angriff und einer nun gut organisierten Abwehr, stellte uns der TV vor ganz schwierige Aufgaben. Auch die Luft bzw. Konzentration wurde bei meinen Jungs nun weniger und so konnten wir nicht mehr nachlegen. Die in der Breite gut besetzten Halinger spielten eiskalt weiter und gingen bis zur 45. Minute mit 10 Toren in Führung. Das Spiel war leider entschieden. Am Ende siegte der TV Halingen 32:20.

Ihr/Euer
Stefan Wildförster

Kader: Schmidt; Goldkuhle; Langenscheidt (2), Reuter (5), Handge (4) Wicher (1) , Pelka (3), Wupper (4/3), Schlabach (1), Rehr
Es fehlten: Middeldorf, Ladener, Blechschmidt, Brauer, Braune, Brauner

Kommentar: „Die Jungs haben heute besser gespielt, als es das Ergebnis am Ende darstellt. Gerade in der ersten Hälfte, haben Sie hier super gearbeitet. Der Knackpunkt bleibt die, in meinen Augen, nicht vertretbare, Zeitstrafe für Goldi im Tor. So erhältst Du bei der nächsten Aktion eine weitere und dann nutzten das die Halinger ganz konsequent. Und 6,7, oder 10 Tore, holt gegen den TV so schnell keiner auf“. Die Jungs haben alles gegeben und waren kämpferisch super. Wir müssen nun zwei Spielfreie Wochen zum arbeiten, aber auch zum auskurieren, nutzen. Das werden wir tun.“

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    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.