HSC Eintr. Recklinghausen 2 – HSG Damen 20:12 (8:3)

Last Updated: 7. Januar 2015Von

HSG-Mädels harm- und chancenlos – Verdiente 12:20-Niederlage in Recklinghausen

Im Vorfeld gab es großes Hickhack über eine mögliche Spielverlegung, denn die Mannschaft von Trainer Marcel Handge musste auf die Marathonläuferinnen Kirsten Kumutat (Kreis), Jessica Hoffmann (Linker Rückraum), Katrin Göckler (Rechter Rückraum), Stephanie Abrahams (Rechtsaußen) und Katrin Reck (Linksaußen) verzichten. Aus diesem Grund wurden drei A-Jugendliche (Corinna Padberg, Cristina Scholz und Luisa Zobel) für das Spiel bei der Verbandsligareserve der HSC Eintracht Recklinghausen nominiert. Außerdem wurde Linksaußen Rike Carpantier für das Spiel reaktiviert und streifte erstmals seit August wieder das HSG-Trikot über. Die zahlreichen Ausfälle sollten jedoch nicht als Ausrede herhalten, denn die Harmlosigkeit und der fehlende Biss waren erschreckend. Ganze drei Treffer konnte die Handge-Sieben in der ersten Halbzeit erzielen und somit den Gastgeberinnen leichtes Spiel verschaffen. Die Mannschaft aus Recklinghausen schaffte im ersten Abschnitt nur fünf Feldtore, verwandelte im Gegensatz zu den HSG-Mädels ihre Siebenmeter sicher. Insgesamt versiebte das Team von Trainer Marcel Handge erneut fünf Siebenmeter und diese Schwäche zieht sich bereits seit Jahren wie der rote Faden durch das Spiel der Damenmannschaft. Die routinierte Recklinghauser Mannschaft musste nur wenig Aufwand betreiben, um den Gast im Zaun zu halten. Immer wenn es in der zweiten Hälfte eng werden konnte, streute der Gast einen der insgesamt 18 technischen Fehler ein und somit kamen die Gastgeberinnen nie ernsthaft in die Bredouille. Zu allem Überfluss kassierte Julia Maas eine rote Karte, da der letzte Schritt leider auch in dieser Abwehrsituation deutlich zu spät erfolgt ist.

 

Mannschaftsaufstellung der HSG Wetter/Grundschöttel:

Ann-Christin Reuter (1. bis 30. Minute; 45. bis 60. Minute), Nancy Ettelt (30. bis 45. Minute), Cristina Scholz (Einsatz bei zwei Siebenmetern); Nicole Scholz 4/1, Sandra Baltruschat und Veronika Gollor je 2, Rike Carpantier, Anne Kaiser und Dorit Kumutat je 1, Sabrina Schubert 1/1, Julia Maas, Corinna Padberg, Nora Tiede und Luisa Zobel.

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    VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel  26:24

    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.