Damenkreisliga: HSG Gevelsberg-Silschede III – HSG Wetter/Grundschöttel 25:23 (15:13)

Last Updated: 7. Januar 2015Von

Fehlerzahl viel zu hoch – HSG Gevelsberg-Silschede III siegt auch im Rücksspiel

Handge-Sieben verabschiedet sich endgültig aus dem Aufstiegskampf

Nach der Partie war Co-Trainer Ken Baltruschat ordentlich gefrustet. „Wenn die eigene Mannschaft die gleichen Fehler wie im Hinspiel (vier verworfene Siebenmeter / halbhohe Würfe im Minutentakt / technische Fehler zum Haareraufen) begeht, dann bringt dieser Sachverhalt die eigenen Gehirnwindungen schon ordentlich zum Grübeln,“ spielt Baltruschat auf die fehlende positive Entwicklung seiner Mannschaft an.

Im Gegensatz zum Hinspiel begann die Handge-Sieben mit einer offensiven 3:3-Deckung gegen die routinierten Gastgeberinnen. Doch auch durch diese offensive Abwehr ließ sich das Team von Spielertrainerin Babett Winterhoff nicht aus der Ruhe bringen. Die Gastmannschaft stellte sich in der Abwehr zu umständlich an und lud die Heimmannschaft immer wieder zu leichten Toren ein. Im Angriff kam man zudem nicht oft genug in die Nahdistanz, da die Gevelsbergerinnen ordentlich zupackten und damit den Gästen den Schneid bereits in den ersten Minuten der Partie abkauften. Zu selten gingen die Ruhrstädterinnen danach auf die Nahtstellen und folglich dahin wo es weh tut. Nach dem schnellen 3:1 Rückstand kamen die Wetteranerinnen besser in die Partie und gingen erstmals in Führung (4:5). Führungen der HSG Wetter wurden immer wieder egalisiert und im Endspurt der ersten Halbzeit lagen die Gastgeberinnen wieder in Front (15:13). Nach der Halbzeit stellte Trainer Marcel Handge die Abwehr um (5:1 Deckung) und dies brachte in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit erst mal einen positiven Effekt. Mit einer 7:2-Serie drehte die HSG Wetter den Spielstand (17:20) und es gab Grund zur Hoffnung auf einen doppelten Punktgewinn. Doch gerade in dieser Phase wurden Siebenmeter verworfen, ein Abwurf der Torhüterin landete im Nirgendwo und 100-prozentige Einwurfmöglichkeiten landeten am Körper der gegnerischen Torhüterin. Diese Unzulänglichkeiten wurden vor allem von Rückraumspielerin Simone Behle ausgenutzt, die mit vier Treffern in Folge ihre Farben mit 22:21 wieder in Front brachte. Die HSG Wetter/Grundschöttel hatte zwar noch die Möglichkeit die Partie zu drehen, doch beispielsweise landete ein Abspiel über drei Meter beim Tempogegenstoß knappe 1,5 Meter über der Mitspielerin im Seitenaus. „Wer sich in den entscheidenden Spielsituationen solche Fehler leistet, der hat es schwer eine enge Partie für sich zu entscheiden,“ kommentierte Co-Trainer Baltruschat nach Abpfiff die Niederlage und den endgültigen Abschied aus dem Aufstiegskampf.

 


Torschützinnen der HSG Wetter/Grundschöttel:

Jessica Hoffmann 7/1; Jennifer Trautmann 7/2; Kirsten Kumutat 3; Sandra Baltruschat und Nicole Scholz je 2; Katrin Reck und Sabrina Schubert je 1.

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    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.