Nur zehn spannende Minuten zu Beginn – HSG-Mädels gewinnen 48:20 gegen RE Schwelm

Bester Angriff der Liga lässt RE Schwelm keine Chance – Katrin Göckler torhungrig

Wenn die beste Angriffsreihe der Kreisliga auf die Abwehr mit den meisten Gegentreffern trifft, geht man eigentlich von einer klaren Angelegenheit aus. Doch zu Beginn tat sich das Team von Trainer Marcel Handge mehr als schwer. Charlotte Hinzmann und Beatrix Sczepan sorgten mit ihren Treffern für einen Spielbeginn, der das eigentliche Kräfteverhältnis ordentlich durcheinander wirbelte (Spielstand 1:2 nach der 5. Spielminuten). Der HSG-Express kam zuerst nur langsam auf Touren. Doch einmal in Fahrt sorgten sie mit andauernder Spieldauer für klare Verhältnisse und kamen letztendlich zu einem souveränen 48:20-Erfolg (Halbzeitstand: 20:10).

Trainer Marcel Handge musste im Vorfeld der Partie einige Umstellungen in seiner Start-Sieben vornehmen. Denn zahlreiche Spielerinnen (Rike Carpantier, Jessica Hoffmann, Dorit Kumutat, Nora Tiede, Julia Maas und Sandra Baltruschat) standen gegen RE Schwelm nicht zur Verfügung. Somit stand beim Anpfiff dieses Saisonspiels eine der jüngsten Formationen der ersten Damenmannschaft auf dem Spielfeld (Katrin Reck, Jennifer Trautmann, Nina Winterhoff, Kirsten Kumtat, Justine Müller, Sabrina Schubert und Ann-Christin Reuter). „Die Mischung stimmt bei uns im Team,“ freut sich Co-Trainer Ken Baltruschat darüber, dass das Zusammenspiel zwischen den Youngstern Justine Müller und Nina Winterhoff (Jahrgänge 94 und 95) und den langjährigen Stammkräften (Kirsten Kumutat & Co.) mit jeder weiteren Spielminute immer besser funktioniert. Justine Müller war es auch vorbehalten die erste Führung der Handballspielgemeinschaft herauszuwerfen (Spielstand: 4:3).  Bis zur Pause konnten die Gastgeberinnen durch schnelle Tore von Katrin Reck die Führung kontinuierlich ausbauen. Im Tor der Ruhrstädterinnen wusste im ersten Durchgang Ann-Christin Reuter zu überzeugen. Das Spiel der HSG war nicht fehlerfrei und einige voreilige Torabschlüsse hätte man sich sparen können. Doch die Einwechselungen von Nicole Scholz und Katrin Göckler brachten zusätzliche Qualität in den HSG-Angriff. Katrin Göckler zeigte sich vor allem im zweiten Spielabschnitt von ihrer torhungrigen Seite, denn sie erzielte sieben ihrer acht Tore in  Halbzeit 2. Die Gäste aus Schwelm konnten im zweiten Spielabschnitt nicht mehr zusetzen und die Torgefahr von Beatrix Sczepan (6 Tore), Sonja Runkel (3 Tore) und Charlotte Hinzmann (2 Tore) war zu wenig.  Die Mannschaft von Trainer Marcel Handge setzte sich hingegen von 26:13 mit einer 9:0-Serie auf 35:13 ab. Somit befand sich das Heimteam endgültig auf der Siegerstraße und einige Nachlässigkeiten in der Abwehr in den letzten 15 Spielminuten fielen nicht mehr ins Gewicht.


Torschützinnen der HSG Wetter/Grundschöttel:

Jennifer Trautmann 12/1; Katrin Reck 11; Katrin Göckler 8; Kirsten Kumutat 6; Nicole Scholz 4; Kaiser Anne 3; Nina Winterhoff und Justine Müller je 2.