Die HSG Wetter/Grundschöttel wünscht Oliver De Liello gute Besserung!
HSG-Sieben zahlt Lehrgeld beim Tabellenführer – Dralus & Co. eine Klasse besser
Die erwartet schwere Aufgabe war das Gastspiel beim Tabellenführer aus Werdohl. Anfangs konnten die Harkortstädter gut mithalten, doch zwei verworfene Siebenmeter und einige voreilige Torabschlüsse wurden von der HSV bestraft und ließen folglich den Vorsprung der Henning-Sieben kontinuierlich anwachsen. Zur Halbzeit lag das Team von Trainer André Heer zwar nur mit 10:15 im Hintertreffen, doch in der zweiten Halbzeit konnte man dem Tabellenführer nicht mehr Paroli bieten und so musste man mit einer derben 21:34-Niederlage die Rückfahrt in den Ennepe-Ruhr-Kreis antreten. In den Anfangsminuten zeigte die Handballspielgemeinschaft eine ordentliche Leistung und konnte die Partie offen gestalten. Nach zehn Spielminuten stand es 5:5 und auch nach 20 gespielten Minuten bestand beim Spielstand von 8:11 kein Grund zur Resignation. Zu diesem Zeitpunkt hatte HSV-Regisseur Oliver De Liello längst die Sporthalle verlassen, da er sich bei einer Abwehraktion gegen Mark Bonnermann eine schwere Nasenverletzung zuzog und durch Thomas Dralus ersetzt werden musste. „Nach unseren Informationen soll Oliver De Liello bereits operiert worden sein. Wir wünschen Oliver gute Besserung und einen schnellen und positiven Heilungsverlauf.“, richtet Pressewart Ken Baltruschat Genesungswünsche an den Leistungsträger der HSV. Allerdings konnte HSV-Torhüter Björn Minzlaff bis zur 20. Spielminute bereits zwei Siebenmeter entschärfen und halbhoch geworfene Bälle wurden von ihm direkt per Tempogegenstoß bestraft. „Wir haben es in der ersten Halbzeit nicht geschafft unsere Chancen zu nutzen, dadurch keinen freundlicheren Halbzeitstand erreicht und somit fehlte vielleicht für den zweiten Spieldurchgang der erforderliche Glaube beim Tabellenführer etwas holen zu können.“, gab Pressewart Ken Baltruschat nach der Partie zu Protokoll. Die beiden HSG-Torhüter Alexander Schmidt und Stefan Fulfs zeigten gute Leistunge. Im Laufe der zweiten Halbzeit führte Thomas Dralus geschickt Regie und zahlreich erfolgreich vorgetragene Tempogegenstöße machten es Werdohl zusätzlich leicht. „Wir müssen dieses Spiel jetzt abhaken und unsere volle Konzentration auf die beiden entscheidenden Spiele gegen Warstein und Schwelm legen. In diesen Partien müssen wir jetzt punkten.“, gibt Baltruschat die Richtung vor. Konzentration, Wille und Einsatzbereitschaft gilt es in den letzten 120 Spielminuten der Saison in die Waagschale zu werfen, um den Klassenerhalt schaffen zu können. „Ich bin von unserer Mannschaft überzeugt. Wir werden es schaffen.“, lässt sich Baltruschat von der Niederlage beim Ligaprimus nicht beirren.Am Samstag (5. Mai 2012) steht das letzte Heimspiel auf dem Programm. Die HSG-Sieben empfängt um 19.30 Uhr im Sportzentrum Oberwengern den VfS Warstein. Große Unterstützung täte den Gastgebern gut, um zwei Pluspunkte einfahren zu können.
Kader der HSG Wetter/Grundschöttel:
Alexander Schmidt (1. bis 34. Spielminute), Stefan Fulfs (35. bis 60. Spielminute); Sebastian Braune 7, Armin Brauer 4, Tino Zöllkau 3/2, Mark Bonnermann 2, Kai Biermann, Matthias Lüling, Sebastian Pyde, Lars Apitius und Daniel Langenscheidt je 1, André Trenkelbach und Fabian Blechschmidt, Lukas Wicher (n.e.).
Es fehlten:
Oliver Stein, Stefan Wildförster und Marcel Handge
Spielverlauf:
5:5 (10. Spielminute); 11:8 (20. Spielminute); 13:8 (25. Spielminute); 15:10 (30. Spielminute); 22:13 (40. Spielminute); 28:17 (50. Spielminute); 30:18 (55. Spielminute); 34:21 (60. Spielminute).


















