Kreisliga (Herren): HSG Wetter/Grundschöttel II – RE Schwelm II 41:24 (19:11)

Last Updated: 7. Januar 2015Von

Fieberg-Sieben gelingt der zweite Saisonsieg – 41:24-Heimerfolg gegen RE Schwelm 2

Die Vorzeichen sahen vor der Partie alles andere als rosig aus. 2:12 Punkte aus den ersten sieben Partien, ein katastrophales Training am Donnerstag mit einer derben Klatsche gegen die 3. Herrenmannschaft und zahlreiche Akteure standen Trainer Andreas Fieberg für die Partie gegen Schwelm nicht zur Verfügung (Ralf Langenbach, David Asmuth, Kevin Baumeister und Tobias Berg). Doch die HSG-Reserve konnte trotzdem ihre bislang beste Saisonleistung abrufen und hatte in Flügelflitzer Sascha Mehlis und Torhüter Arne Klawonn ihre besten Akteure.

Das Spiel verlief zuerst ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich in den ersten zehn Spielminuten absetzen. Danach ging die HSG in Front und warf sich ein kleines Polster heraus. In der Abwehr wurde gut gearbeitet und die gegnerische Angriffsformation wurde frühzeitig bekämpft. Durch einige Ballgewinne in der Abwehr konnten sich die Gastgeber weiter absetzen. In der 21. Spielminute konnte Arne Klawonn seinen zweiten Siebenmeter parieren und löste den bis zu diesem Zeitpunkt durchschnittlich agierenden Ken Baltruschat im Gehäuse der HSG ab. „Arne hat heute seine Sache sehr gut gemacht und war ein großer Rückhalt für unser Team.“, lobte Pressewart Ken Baltruschat nach der Partie den Neuzugang aus Haspe. Immer wieder konnte sich die Handballspielgemeinschaft über einfache Tempotore freuen und zur Halbzeit stand bereits eine deutliche Führung an der Anzeigetafel des Sportzentrums Oberwengern (Halbzeitstand: 19:11). Positiv fiel auf, dass die HSG im zweiten Spielabschnitt nicht nachließ, sondern sich den Frust der letzten Wochen entledigen wollte. „Bis zum Schluss wurde nach vorne gesprintet und auf das Tempo gedrückt.“, war Baltruschat durchaus positiv überrascht über den Auftritt seiner Farben. Besonders Linksaußen Sascha Mehlis drehte im zweiten Spielabschnitt groß auf und setzte das lederne Spielgerät regelmäßig unhaltbar in die gegnerischen Maschen. Auf dieser Leistung kann man aufbauen. Allerdings wartet am 17. November 2012 (15.45 Uhr / Sporthalle Hagen-Volmetal) ein ganz anderes Kaliber auf die Mannen von Trainer Andreas Fieberg. Die 3. Mannschaft des TuS Volmetal ist nämlich ein sehr starker Gegner der mit alten Bekannten (Kai Biermann, Andreas Pelka) und vielen guten Spielern aufwartet. „Wir müssen allmählich eine Serie starten, um den Anschluss an das gesicherte Mittelfeld zu schaffen. Im Volmetal erwartet uns zwar eine sehr schwere Aufgabe, aber die bisherigen Ergebnisse haben auch gezeigt, dass  Auswärtsmannschaften dort durchaus bestehen können.“, gibt sich Baltruschat kämpferisch vor der nächsten Aufgabe.

Kader der HSG Wetter/Grundschöttel:

Ken Baltruschat (1. bis 21. Spielminute); Arne Klawonn (21. Spielminute bis 60. Spielminute); Sascha Mehlis, Tobias Zöllkau, Felix Kopf, Lukas Wicher, Marcus Zimmermann, Benjamin Brandenstein, Marius Krefft, Mike Winterhoff, Marc Platz  und Björn Mertens.

Es fehlten:

Tobias Berg, David Asmuth, Kevin Baumeister, Ralf Langenbach und Co-Trainer Roger Bösel

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    VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel  26:24

    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.