Der Start in das neue Jahr wird wichtig Auszug aus WP-Artikel von Fabian Vogel, 21.12.2017

Last Updated: 23. Dezember 2017Von

Die Vorzeichen haben sich im bisherigen Saisonverlauf bestätigt für die Handballer aus Wetter und Herdecke. Während die Frauen und Männer der HSG Wetter/Grundschöttel vor allem um den Klassenverbleib kämpfen, spielt Herren-Kreisligist HSG Herdecke/Ende um den Aufstieg.

Die Vorzeichen haben sich im bisherigen Saisonverlauf bestätigt für die Handballer aus Wetter und Herdecke . Während die Frauen und Männer der HSG Wetter/Grundschöttel vor allem um den Klassenverbleib kämpfen, spielt Herren-Kreisligist HSG Herdecke/Ende um den Aufstieg.

Herren-Bezirksliga: Der Trend zeigte zuletzt wieder nach oben, entsprechend unpassend kommt die Weihnachtspause für die Wetteraner. Nach einem schwierigen November mit vier Niederlagen in Serie präsentierte man sich zuletzt verbessert, holte gegen Hattingen II ein Remis und ärgerte den Aufstiegsaspiranten Gladbeck in deren Halle bis zum Schluss. Trainer Nils Krefter sieht vor allen Dingen in der eigenen Offensive Handlungsbedarf. „Da müssen wir uns etwas einfallen lassen“, so Krefter, der dafür auch auf interne Verstärkungen zurückgreifen möchte.

Direkt nach dem Jahreswechsel geht es für die Wetteraner mit den Partien gegen die DJK Saxonia Dortmund und den TuS Ickern gleich gegen zwei direkte Konkurrenten. „Wenn wir beide Spiele gewinnen, haben wir unser Zwischenziel erreicht“. so der HSG-Trainer, der damit rechnet dass 26 Punkte zum Klassenerhalt reichen. Gewinnt man beide Spiele, ist man diesem Ziel mit dem Ende der Hinrunde schon deutlich näher gekommen. „Die nächsten beiden Spiele sind sehr wichtig“, so Krefter.

 

Frauen-Landesliga: Wechselhaft und terminlich zerstückelt lief die bisherige Saison für die wetterschen Damen, die im Vorfeld der aktuellen Spielzeit den Umbruch wagten. „Die Neuzugänge haben sich bisher sehr gut eingefunden. Da haben wir bei der Zusammenstellung des Kaders einen guten Job gemacht“, so HSG-Geschäftsführer Ken Baltruschat.

Dennoch lässt sich Baltruschat von dem aktuell guten achten Platz nicht blenden. „Die Tabelle ist aktuell sehr trügerisch“, weiß Baltruschat. Zwischen Platz vier und dem Tabellenletzten liegen gerade einmal sechs Punkte, nach dem Jahreswechsel stehen noch 14 Spiele an. „Es wird wahrscheinlich so wie letzte Saison sein, dass wir erst Ende April wissen, wohin die Reise geht“, so der HSG-Geschäftsführer, der mit einem Platz im Mittelfeld der Tabelle zufrieden wäre.

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    VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel  26:24

    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.