Damenkreisliga: HSG Wetter/Grundschöttel II : TG Voerde II 16:10 (6:6)

Last Updated: 19. Mai 2017Von

HSG-Mädels fahren den zweiten Saisonsieg ein –  Nicht gut gespielt, aber gewonnen

Die 2. Damenmannschaft der HSG Wetter/Grundschöttel konnte ihren zweiten Saisonsieg bejubeln. In einer schwachen Kreisligapartie setzten sich die Baltruschat-Schnutenhaus-Winterhoff-Schützlinge gegen die TG Voerde II am Ende mit 16:10 (Halbzeitstand: 6:6) durch. Die HSG-Mädels mussten in diesem Spiel auf Haupttorschützin Regina Weinberger, Allrounderin Ann-Christin Reuter, Routinier Melanie Fricke und Nachwuchsspielerin Melina Pingel verzichten, so dass man an diesem Samstagnachmittag mit einem kleineren Kader auskommen musste.

Hatte nach ihrer guten Leistung

in Abwehr und Angriff allen Grund

zur Freude: Nora Tiede

Die Gäste aus dem Ennepetaler Stadtteil gingen durch Anja Riemenschneider in Führung und auch die anschließenden zwei Treffer von Lena Weinberger-Schüngel und Ann Kathrin Rüping brachten nicht die nötige Sicherheit. Im Angriff agierte man viel zu statisch und aus der fehlenden Bewegung resultierte eine massive Torungefährlichkeit. In der Abwehr zeigten sich zudem einige Abstimmungsfehler, die glücklicherweise einige Male ungestraft blieben. Der Halbzeitstand von 6:6 kam glücklich zu stande, da die Fehler der Gastgeber nicht konsequent durch die Gäste bestraft wurden. In der ersten Halbzeit wusste Nora Tiede zu gefallen, denn dank  ihrer Aufmerksamkeit in der Abwehr konnten einige Ballgewinne verzeichnet werden. „In der zweiten Halbzeit hat Nora auch auf der Halbposition in der Deckung ebenfalls eine klasse Leistung gezeigt.“, ist Trainer Ken Baltruschat mit seiner Spielerin mehr als zufrieden. Nach der Halbzeitpause änderte sich erstmals am Spielverlauf nichts, denn eine Führung der Gäste konnte die HSG-Sieben immer wieder ausgleichen. Nachdem Treffer zum 10:8 von Lena Weinberger-Schüngel kam die Turngemeinschaft aus Voerde nochmals zum Anschlusstreffer, doch danach entschlossen sich die Spielerinnen der Handballspielgemeinschaft das Spiel zu entscheiden. Mit Tempospiel kamen die Hausherrinnen zum Erfolg und bestraften jeden Fehler der Gäste eiskalt. Mit einer 6:0-Serie legte man den Grundstein für den ersten Heimerfolg in der Saison 2011/2012. In dieser Phase erzielte Justine Müller ihren beiden Treffer und Nora Tiede war zweimal per Tempogegenstoß zur Stelle. „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Allerdings hat man heute erneut gesehen, dass wir unsere spielerische Qualität weiter steigern müssen, um auch zukünftig Pluspunkte sammeln zu können.“, resümierte Trainer Ken Baltruschat im Anschluss an diese niveauarme Kreisligapartie. Am kommenden Wochenende (13. November 2011) treffen die beiden Damenmannschaften der HSG Wetter/Grundschöttel um 14 Uhr im Sportzentrum Oberwengern aufeinander.


Kader der HSG Wetter/Grundschöttel II:

Nancy Ettelt; Lena Weinberger-Schüngel 4, Ann Kathrin Rüping 4/1, Nina Winterhoff 3/2, Nora Tiede und Justine Müller je 2, Anna Beinke 1, Saskia Brauer, Rike Carpantier und Sabine Deuter .

Es fehlten: Ann-Christin Reuter, Melina Pingel, Melanie Fricke und Regina Weinberger.


Beste Spielerinnen:

Lena Weinberger-Schüngel, Ann Kathrin Rüping und Nora Tiede.

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    VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel  26:24

    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.