Kreisliga: HSG Wetter/Grundschöttel 2 – Grün-Weiß Emst 2 29:31 (15:15)

Last Updated: 7. Januar 2015Von

Dritte Niederlage in Folge – Wetteraner Zweitvertretung verliert das Spiel um den vierten Tabellenplatz

Gegen den direkten Tabellennachbarn Grün-Weiß Emst 2 sollte am heutigen Tage mit einem Sieg der vierte Tabbelenplatz gefestigt werden. Nach der Niederlage im Hinspiel wollten wir uns dafür revanchieren und auch nach zwei Niederlagen in Folge mal wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen. In der heutigen Partie mussten wir auf Tobias Zöllkau, Julian Ladener und Torwart Roger Bösel verzichten. Doch Marc Hoffmann aus unserer Dritten stelle sich zur Verfügung und wir gingen mit einer vollen Bank in das Spiel.

Nach der schlechten Chancenauswertung am vergangenen Wochenende, musste im heutigen Spiel der Schalter umgelegt werden und die erspielten Chancen  in Tore umgewandelt werden. Leider kamen wir am Ende des Spiels wieder auf 28 Fehlwürfe und Technische Fehler. Unser Gast aus Emst kam etwas besser in die Partie und führte mit 3:1, doch absetzen konnte sich keine Mannschaft. Mal ein kleiner Vorteil bei uns, dann ein kleiner Vorteil Emst. Im Angriff konnten wir durch schnelles Durchstoßen oft die freie Lücke in der Abwehr finden und kamen zu leichten Toren. Doch unser Problem lag heute vorangig in der Abwehr. Immer wieder konnten die Emster unsere Abwehr ausspielen und waren nur durch Fouls zu stoppen, die mit einem Siebenmeter geahndet wurden. So konnte Emst im ersten Durchgang ein Drittel ihrer Tore vom Punkt aus erzielen. In der 20. Spielminute lagen wir das erste mal mit zwei Toren vor (11:9), konnten uns aber auch nicht weiter absetzen und mit einem 15:15 Unentschieden gings in die Halbzeitpause.

Auch in der zweiten Halbzeit waren ständig wechselnde Führungen dabei. Unsere Gäste kamen etwas besser aus der Halbzeit und lagen mit zwei Toren in Führung. Dies konnten wir recht schnell wieder egalisieren und so stand es nach 40. gespielten Minuten wieder Unentschieden. Dann gingen die Emster wieder mit drei Toren in Führung, doch unsere stärkste Phase des Spiels sollte nun kommen. Bis zur 54. Minute konnten wir uns auf zwei Tore absetzen (Spielstand 28:26) und alles sah danach aus, dass wir dieses Spiel als Sieger verlassen würden. Durch fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichters, muss wir fast den Rest des Spiels in Doppelter Unterzahl bestreiten. Uns gelang in den letzten fünf Minuten nur noch ein Treffer und die Emster konnten in den letzten Spielminuten den Spielstand drehen und gingen am Ende als Sieger vom Feld. Leider nutzen wir unsere Torchancen am Ende nicht mehr konsequent und wurden somit nicht belohnt.

Nach der dritten Niederlage in Folge sind wir in der Tabelle nun auf Platz fünf abgrutscht und müssen am kommenden Samstag beim Aufstiegsaspiranten HC Ennepetal antreten. Das Hinspiel ging auch nur knapp an die Ennepetaler. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und guter kämpferischer Einstellung sollte es uns gelingen, das Spiel lange offen zu halten und am Ende vielleicht doch ein oder zwei Punkte mitzunehmen.


Kader der HSG Wetter/Grundschöttel II:

Im Tor: Kevin Seim und Marc Hoffmann; Björn Mertens 8/7, David Asmuth, Lukas Wicher und Tobias Berg je 4, Marcus Zimmermann und Sascha Mehlis je 3, Marc Platz, Ralf Langenbach und Hendrik Gerlitzki je 1, Mike Winterhoff, Kevin Baumeister und Daniel Langenscheidt

Es Fehlten: Tobias Zöllkau, Julian Ladener und Roger Bösel


Spielfilm:

4:5 (10. Spielminute); 11:9 (20. Spielminute); 15:15 (30. Spielminute); 20:20 (40. Spielminute); 25:26 (50. Spielminute); 29:31 (60. Spielminute).


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    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.