Bezirksliga: TS Selbecke – HSG Wetter/Grundschöttel 26:20 (10:6)
Filmar zieht Wetteranern den Zahn
Am Ende waren sich beide Seiten einig: Selbeckes Torwart Benedikt Filmar war der Mann des Tages.
„Der Junge war wirklich bärenstark und hat uns den Zahn gezogen“, lobte Wetters Trainer Stefan Wildförster den TS-Schlussmann. Insgesamt habe sein Team zu wenig in die Offensive investiert, kritisierte Wildförster, „uns haben einfach die letzten Prozentpunkte gefehlt.“
Große Zufriedenheit auf der anderen Seite: „Wir haben als Kollektiv richtig gut gearbeitet und unsere taktischen Aufgaben befolgt“, freute sich Selbeckes Coach Günter Meckel, dessen Mannschaft im dersten Durchgang ledigllich fünf Feldtore verkraften musste.
Selbeck: Cipa 7, Kleinschmidt 5/2, Grebe 4, Liesenhoff, Middeldorf, Ohrmann je 2, Hollatz, Messarius, C. Lorch und Segreff je 1.
Wetter: Heyde 7/3, Reuter 5, Brauer und Braune je 2, Blechschmidt, Bonnermann und Lüling je 1.
Quelle: Flemming Krause (Westfälische Rundschau vom 10. September 2012)
Kommentar:
Auf Seiten der HSG-Anhängerschaft, die zahlreich den Weg in die Otto-Densch-Halle fand, herrschte nach dem Schlusspfiff große Ernüchterung. Die Vielzahl der ausgelassenen Großchancen sorgte für Kopfschütteln. Zwar fehlte der Wildförster-Sieben der zwingende Druck und die Entschlossenheit im Angriff und trotzdem hätte man bei einer besseren Chancenauswertung eine realistische Siegchance an diesem Sonntag gegen eine starke Turnerschaft aus Selbecke gehabt. Aus diesem Grund sollten die Wetteraner die Köpfe nicht hängen lassen, denn bereits am kommenden Freitag besteht für den Bezirksligisten aus der Ruhrstadt gegen DJK Grün-Weiß Emst im ersten Heimspiel der Saison 2012/2013 die Chance zur Wiedergutmachung.
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VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel 26:24
Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.
Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.
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