Bezirksliga (Männer): HSG Wetter/Grundschöttel – TV Lössel 33:27 (13:12)

Last Updated: 19. Mai 2017Von

Leistungssteigerung in der Schlussphase sichert Sieg gegen Kellerkind Lössel

Nach der desolaten Leistung in der Vorwoche fand Handball-Bezirksligist HSG Wetter/Grundschöttel gegen den TV Lössel spät in die Spur und stellte erst mit einem Zwischenspurt Mitte der 2. Halbzeit die Weichen auf Sieg. Mit einer in vielen Punkten verbesserungswürdigen Leistung wurde immerhin der Kontakt zum erweiterten Verfolgerfeld beibehalten.

Trainer Stefan Wildförster forderte nach den Eindrücken aus dem Auswärtsspiel beim Letmather TV eine Reaktion seiner Mannschaft in Form eines überzeugenden Auftritts vor heimischer Kulisse. Dazu konnte er fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich auf Spielmacher Lars Apitius musste verzichtet werden. Dafür stand Sebastian Braune nach auskurierter Fußverletzung wieder in der Startformation.
Im Gegensatz zu den jüngsten Auftritten der Harkortstädter wurde der Start in die Partie diesmal nicht verschlafen. Der Beginn gestaltete sich sehr ausgeglichen, wobei sowohl die Angriffsreihe der Hausherren als auch die der Iserlohner Vorstädter wenig überzeugend agierte. So wurden die ersten 6 Siebenmeter-Strafwürfe der Begegnung allesamt vergeben, bezeichnenderweise von jeder Mannschaft drei. Das Zwischenergebnis von 5:5 nach 15 Minuten suggerierte gute Deckungsreihen, war aber eher Ausdruck von erschreckend schwachen Abschlussquoten der Angriffsspieler. Während die Gäste aus Lössel aufgrund ihrer überschaubaren Körpergröße im Rückraum häufig das Spiel über den Kreis versuchten, wählten die Grundschöttler eher den Weg über den Rückraum. Probleme bereitete hierbei vor allem die vorgezogene Deckung von Lössels Kreisläufer Wulf. Durch Ballverluste oder Fehlwürfe wurde den Gästen bis zur Pause zu oft die Gelegenheit zu schnellen Gegenstößen und damit einfach erzielten Toren gegeben. So konnte ein 11:8 Zwischenstand nicht bis zur Halbzeitpause transportiert werden und das Spiel blieb eng.
Auch nach dem Pausentee stellte sich der erhoffte „Hallo-wach“-Effekt nicht ein. Das Spiel verlief ausgeglichen weiter, wobei nun die Trefferquote beider Mannschaften anstieg. Als der TV Lössel Mitte des zweiten Spielabschnitts nach längerer Zeit sogar in Führung gehen konnte, war der anvisierte Heimsieg für die Ruhrtalhandballer ernsthaft in Gefahr. Zu denken geben sollte den Aktiven der HSG Wetter/Grundschöttel, dass ausgerechnet die Selbsteinwechselung von Spielertrainer Stefan Wildförster die spielentscheidende Aktion werden sollte. Er führte sich gleich mit einem überlegten Rückraumtor ein und gab der Deckung sofort die nötige Stabilität. Auf einmal ging ein Ruck durch die gesamte Mannschaft, es wurde aggressiv gedeckt und die so eroberten Bälle wurden über Tempogegenstöße postwendend im Lösseler Gehäuse untergebracht. Von einem 21:21 konnte sich die Wildförster-Sieben bis auf 27:23 absetzen. Auch die offene Manndeckung der Gäste konnte den Sieg nicht mehr in Gefahr bringen, weil diesmal der Zug zum Tor gesucht und erfolgreich abgeschlossen wurde. Erfreulich war vor allem der Auftritt von Sebastian Braune zu bewerten, der sich nach seiner Verletzungspause wieder auf dem Weg zu alter Stärke befindet.
Durch den in die Kategorie Arbeitssieg fallenden Erfolg besteht noch Hoffnung auf einen positiven Ausgang der Iserlohner Wochen, die am kommenden Sonntag mit dem Gastspiel beim neuen Spitzenreiter VfK Iserlohn ihren Abschluss finden. Dann ist allerdings eine erhebliche Leistungssteigerung von Nöten will man ein ähnlich frustrierendes Erlebnis wie in Letmathe vermeiden.

Spielfilm: 5:5 (15 min), 11:8 (25 min), 13:12 (30 min), 21:21 (45 min), 27:23 (50 min), 33:27 (60 min)

 

HSG Wetter-Grundschöttel:

Alexander Schmidt, Stefan Goldkuhle; Tino Zöllkau 1,  Marcel Heyde 8/6, Julian Ladener, Matthias Lüling 2, Fabian Blechschmidt, Mark Bonnermann 5, Kai Reuter 6, Marcel Handge 1, Stefan Wildförster 1, Daniel Langenscheidt 1, Armin Brauer 2, Sebastian Braune 6
Es fehlten: Lars Apitius

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    VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel  26:24

    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.