Kreisliga (Herren): HSG Wetter/Grundschöttel II – SG TuRa Halden-Herbeck 1 33:24 (17:12)
HSG Wetter/Grundschöttel II: Sieg zum Jahresabschluss gegen SG Tura Halden-Herbeck mit 33:24
Nach einem erneut holprigen Start in der Abwehr, fingen die Fieberg-Schützlinge in der 17. Spielminute endlich an zu verteidigen und konnten somit bereits zur Halbzeit einen 5 Tore Vorsprung herausspielen. Nach der Pause stockte der Angriffsmotor der Gastgeber einige Minuten, die Gäste kamen auf 2 Tore heran. Doch die HSG um Kapitän Tobias Zöllkau fand zurück in die Spur und baute den Vorsprung wieder aus. Am Ende zeigte die Anzeigetafel ein 33:24 für die Gastgeber und man konnte mit einer guten Stimmung zur Vereins-Weihnachtsfeier übergehen.
In den ersten Minuten war erneut Tag der offenen Tore in der Sporthalle Oberwengern. Jeder Wurf der Gäste fand den Weg in das von Arne Klawonn gehütete Tor. Die Abwehr war erneut löchrig, die Nahwurfzone wurde kampflos den Gästen überlassen. Gut nur, das die Gäste in der Abwehr auch nicht auf der Höhe waren. Somit konnten David Asmuth, Tino Zöllekau und Co. zumindest im Angriff überzeugen. Mit den verlorengeglaubten Spielzügen wurde Druck über die erste und zweite Welle auf die Abwehr der Gäste ausgeübt. Die Kreuzbewegungen deckten die Schwächen der SG TuRa aus Halden-Herbeck gnadenlos auf. Die Rückwärtsbewegung war eher ein Spaziergang als ein Laufen. Nach 20 Minuten nahmen die Gäste, beim Stand von 10:9, eine Auszeit. Diese wurde von der Fieberg-Sieben anscheinend besser genutzt. Die Abwehr wurde auf eine 5:1 Deckung umgestellt. Sofort wurde gegen den Rückraum der Gäste, gerade in der Nahwurfzone, besser verteidigt. Immer wieder rannten sich die Rückraumspieler an der nun kompakt stehenden Abwehr fest. Arne Klawonn kam nun besser ins Spiel und parierte direkt drei Würfe in Serie. Diese wurden prompt über Maik Richter und Marius Kreft in Tore umgemünzt. Folgerichtig setzte sich die Heimmannschaft mit 5 Toren zur Halbzeit ab. Mit einer 17:12 Führung ging es in die Halbzeitpause.
„Die ersten Minuten waren schlimm mit anzuschauen. Gerade die Dinge, die wir im Training angesprochen und trainiert hatten, wurden nicht umgesetzt. Das sah schon wieder aus wie bei unserem letzten Spiel, nur das wir heute zumindest im Angriff immer wieder nachlegen konnten. Nach der Auszeit stimmte dann schon sehr viel in der Abwehr. Umso erschreckender, wie wir in die zweite Hälfte gestartet sind“, so Andreas Fieberg
Was man auch im Pausentee hatte, man sollte es bei der HSG Wetter/Grundschöttel 2 nicht wieder hineintun. Erneut in das alte Muster verfallend, konnten die Angreifer der Gäste immer wieder ohne Körperkontakt von 7 Metern zum Torschuss ansetzen. Eh man es sich versah, waren die Gäste wieder auf einen Treffer heran gekommen. Diesmal allerdings dauerte die Schockstarre lediglich 8 Minuten. In einem Zwischenspurt setzte sich die Fieberg-Sieben wieder auf 5 Tore ab, 22:17 in der 42. Spielminute. Tino Zöllkau und David Asmuth zeigten nun Ihre ganze Dynamik und Abschlussqualitäten. Zudem kam auch Ken Baltruschat, der für Arne Klawonn ins Gehäuse der heimischen HSG kam, nun besser ins Spiel. Mit 15 Paraden innerhalb der letzten 20 Minuten, zeigte sich der Keeper mitverantwortlich für den Sieg. In den letzten Minuten wechselte das Trainerduo kräftig durch. Das war möglich, da zum ersten Mal der Saison 2013/2014 lediglich 3 Feldspieler im 15ner Kader fehlten. Wiederholt zeigten Benny Brandenstein, Maik Therres und Hendrik Gerlizki, dass sie immer besser in Schuss kommen, wenn auch mal der eine oder andere Fehlschuss dabei ist.
„Ein versöhnlicher Abschluss für das Jahr 2013. Es freut mich besonders für David, er hat heute ein tolles Spiel gezeigt, nicht nur wegen seiner 8 Feldtore. Weitere zwei Sachen hat das Spiel gezeigt. Erstens, wir können wieder gewinnen. Zweitens, die Verletztenmisere scheint durchbrochen. Die von mir geforderte Reaktion hat die Truppe auch gezeigt. Jetzt heißt es die neu gefundene Einstellung zu konservieren und ins neue Jahr hinüber zu retten. Dann im Training weiter arbeiten und gut ins neue Jahr starten. Zum Start ins Jahr 2014 geht es dann direkt zum Tabellenführer, der SG TuRa Halden-Herbeck 2. Eine riesige Herausforderung für uns. Da muss alles bei uns passen, dann können wir den Tabellenführer vielleicht ein bisschen ärgern. Aber jetzt ist erst einmal Weihnachten und Silvester. Ich wünsche allen ein frohes Weihnachten, Gesundheit und einen super Rutsch ins neue Jahr“, so Andreas Fieberg nach dem Spiel.
Kader der HSG Wetter/Grundschöttel II:
Arne Klawonn (1. – 30.), Ken Baltruschat (30. – 60.), Tino Zöllkau (7/2), Tobias Zöllkau (4), Marc Platz, Maik Richter (3), Maik Therres (1), Mike Winterhoff (1), David Asmuth (8), Björn Mertens (1), Benny Brandenstein (1), Marius Kreft (6), Hendrik Gerlitzki (2)
Es fehlten: Sascha Mehlis, Kevin Baumeister (beide Urlaub) und Stefan Mosert (verletzt).
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VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel 26:24
Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.
Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.
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