1. Damenmannschaft: Starke Abwehrleistung führte zum 13:16 Auswärtssieg gegen HSG Gelsenkirchen

Last Updated: 19. Mai 2017Von

Mit einem stark dezimiertem Kader ging unsere Reise am Samstag Abend nach Gelsenkirchen. Aus der letzten Saison hatten wir noch schlechte Erinnerungen an das Auswärtsspiel dort, denn es gab für uns mehrere Nebenschau Plätze, die uns ganz offensichtlich aus der Bahn geworfen hatten. Aber umso höher war diesmal die Motivation dort mit zwei Punkten wieder heim zu kehren.

Wir wussten schon seit längerem das uns für dieses Spiel nur sehr wenige Spielerinnen zur Verfügung standen und somit galt es mal wieder für uns das beste raus zu holen und was die Aufstellung anging erneut in die Trickkiste zu greifen. Die Aufgabe war klar definiert, Kräfte über das gesamte Spiel gut einteilen und das der ein oder andere gezwungen war auch durch spielen zu müssen. Das vorhandene Team war sich dessen bewusst und zeigte in diesem Spiel große Moral.

In Halbzeit eins war das Spiel von beiden Seiten her recht offen gestaltet, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzten und dadurch pendelte es immer zwischen einer zwei Tore Führung für uns oder den Gegner. Unsere Abwehrleistung war diesmal unser Aushängeschild und somit konnten wir uns auch die ein oder andere Schwäche im Angriff erlauben. Wir gingen mit einer 8:9 Führung in die Pause.

Dort war gar nicht viel zu besprechen. Kräfte sammeln und eine weiterhin so konzentrierte Leistung, gerade in der Deckung, aufrecht erhalten und daraus das Spiel zu gewinnen. Tempospiel nur dann auf ziehen wenn die Chance sich dazu ergibt und keine unnötigen Ballverluste in Kauf nehmen.

In Halbzeit zwei setzte unser Team diese Vorgaben bis über weite Strecken gut in die Tat um, einziger Wermutstropfen war unsere Angriffsleistung. Unsere Abwehr stand in Halbzeit zwei so stabil das der Gegner immer mehr verzweifelte und kaum noch zu klaren Chancen kam. Und wenn doch parierte Ramona Schütz die Bälle. Aber durch eine schwache Angriffsleistung und zu viele Ballverluste und Fehlwürfe konnten wir uns nicht entscheidend absetzten und das Spiel frühzeitig zu unseren Gunsten entscheiden. Es zeigte sich in dem Spiel deutlich das wir noch intensiv an unserem Zusammenspiel arbeiten müssen, denn es war mehr als offensichtlich das zu viel Rotation auf den Positionen zu großem durcheinander führt. Wir mussten auf viele Stammkräfte verzichten und abermals viel rotieren und in Konstellationen zusammen spielen wie es bisher nicht nötig war. Aber erneut zeigte unser Team Siegeswillen und eine große Moral und gewann daher verdient mit 13:16.

Alles in allem können wir beruhigt in eine dreiwöchige Spielpause gehen und versuchen bis dahin das Zusammenspiel noch intensiver zu trainieren. Denn das wird die größte und schwierigste Aufgabe aufgrund doch einiger längerfristiger Ausfälle und Neu Verpflichtungen für uns als Trainerteam sein.

Es spielten: Ramona Schütz (60Min.); Nancy Ettelt (n.e.); Jessica Alfuth (4); Katharina Pohl (1/2); Kirsten Kumutat (2); Sabrina Schubert (3); Julia Maas (1); Andrea Wildförster (3); Luisa Zobel; Ninja Uhl (n.e.)

Es fehlten: Jennifer Trautmann; Birte Kumutat; Dorit Kumutat; Sandra Baltruschat; Corinna Padberg; Eva Steinfeld; Sabrina Vogel

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    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.