TuS Wellinghofen mit individueller Stärke zum verdienten Sieg HSG : TuS Wellinghofen 24:29

Last Updated: 14. Februar 2015Von

Zwar zeigten sich unsere Spieler um Kapitän Kai Reuter stark verbessert zum Hinspiel, dort ging man mit 19:34 regelrecht unter, doch hingen auch gestern Abend die Trauben für uns zu hoch. Die individuelle Klasse auf den Rückraumpositionen konnten wir gestern nicht gut genug bekämpfen und standen somit mit leeren Händen da. Unglücklich zudem, dass unsere direkten Tabellennachbarn punkten konnten. Doch auch die von uns gezeigte Leistung ist kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken.
Wir starteten miserabel ins Spiel. War gerade noch vor dem Spiel besprochen worden, das wir uns vorne im 1-gegen-1 Spiel reinknallen müssen um erfolgreich zu sein. Wurde in den ersten 10 Minuten Alibihandball auf 14 Metern gespielt. Folgerichtig gingen die Gäste mit 2:5 in Führung. „Das haben wir echt verpennt. Vorne einfach keinen Schneid und hinten immer ein bis zwei Schritte zu wenig. So startet man gegen den aktuellen Tabellendritten mit Sicherheit nicht erfolgreich. Einfach nur schlecht. Nichts was besprochen wurde haben wir umsetzen können.“, so Trainer Andreas Fieberg, der den verhinderten Stefan Wildförster an der Seitenlinie vertrat.
Danach kamen die Gastgeber besser ins Spiel und spielten druckvoller im Angriff und machten in der 21.Minuten den Anschlusstreffer zum 9:10. Auch bekam man besseren Zugriff auf die Rückraumspieler der Gäste und bot nur schlechte Wurfpositionen an. Das führte auch dazu, das „Goldi“ (Stefan Goldkuhle) im Tor besser ins Spiel kam. In die Halbzeit ging es mit einer 10:13 Führung der Gäste. Ein nicht zu erwartendes Ergebnis nach diesem miserablen Star in das Spiel.

„Mehr Druck im Angriffsspiel, Kreuzungen und gegen den Ball einlaufen lassen. Ihr müsst einfach mehr drauf gehen und das Tor machen wollen! Hinten kompakter im Innenblock stehen und weiter die schnellen Gegenstöße verhindern.“, das waren die Worte in der Kabine. Das funktionierte leider in der zweiten Hälfte nur Phasenweise. So richtig kamen die Gastgeber nicht mehr ran. Zwar kämpfte man sich immer wieder ins Spiel zurück, gab niemals auf (45. 17:19), doch Wellinghofen blieb cool und spielte im Angriff die individuelle Klasse aus. Erzielte immer dann Tore, wenn sie notwendig waren. In einer Phase verlor man gleich dreimal völlig unnötig den Ball und kassierte drei Gegentore in Serie, da war die Messe gelesen. Das Spiel war verloren, 55. 22:27. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Tino Zöllkau bei einer Abwehraktion am Schienbein. Zum Glück  nur eine schwere Prellung und nicht, wie zuerst vermutet, einen Bruch. Doch fehlen wird uns Tino in den wichtigen Partien der nächsten Wochen wohl doch. Am Ende siegten die Gäste aus Dortmund verdient mit 24:29 und stehen aktuell auf dem dritten Tabellenplatz. „Wir sind wieder drei Punkte vom rettenden Ufer entfernt und müssen gegen andere Gegner unsere Punkte holen, gegen den TuS wären es lediglich Bonuspunkte gewesen. Mit den Punkten haben wir nicht gerechnet. Doch nächste Woche gilt es über 60 Minuten eine Leistung zu zeigen, die am Limit ist. Nur so können wir gegen einen direkten Konkurrenten punkten. Ich bin überzeugt, dass wir das schaffen werden!“, so Co-Trainer Andreas Fieberg nach dem Spiel.

Kader:
Schmidt, Goldkuhle, Langenscheidt, Reuter (5), Wicher (2), Handge, Köhrer (6), Zöllkau (2/1), Brauer (3), Pelka, Braune (6), Schlabach, Wupper

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    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.