Die Damen aus Wetter müssen um den Aufstieg bangen 1. Damenmannschaft: 2. Relegationsspiel zum Aufstieg in die LL

Last Updated: 7. August 2015Von

Von Mark Sonneborn: 11.5.2015, Westfalenpost online

 

Wetter. Nach der 20:26-Niederlage gegen Bösperde ist die Damenmannschaft der HSG Wetter-Grundschöttel auf Schützenhilfe angewiesen. Viele Fehlwürfe waren der Grund für die Pleite.

Die Wetteraner Handball-Damen haben den Matchball nicht genutzt. Im zweiten Relegationsspiel zum Aufstieg in die Landesliga unterlag die HSG Wetter/Grundschöttel gegen die DJK SG Bösperde mit 20:26. „Wir hatten insgesamt 30 Fehlwürfe und haben zahlreiche Siebenmeter vergeben. Das war Nervosität pur und nicht nur Pech“, erklärte HSG-Trainer Klaus Uhl nach der Partie.

Ein Punkt hätte den Damen zum Aufstieg gereicht. Jetzt muss Bösperde im zweiten Relegationsspiel gegen Dellwig gewinnen, Unentschieden spielen oder mit 11 Toren Unterschied verlieren. Dann wäre die HSG im dritten Anlauf doch noch aufgestiegen. „Wir schauen mit Spannung auf das Spiel. Wenn es wieder nicht klappt, wäre das für den Verein sehr bitter“, so Uhl.
Ein Riss im HSG-Spiel

Die Damen aus Wetter kamen gegen Bösperde zwar gut ins Spiel und führten bis zur sechsten Minute mit 3:2. Doch dann bekam das HSG-Spiel einen Riss. Siebenmeter wurden verworfen und die Außen trafen oft nur den Pfosten.

Bösperde zog vorbei, ging 6:3 in Führung und dominierte fortan das Geschehen in Oberwengern. Zwar kam das Gastgeber-Kollektiv noch einmal auf 6:7 heran, musste dann aber abreißen lassen. Bösperde hatte einfach den besseren Tag erwischt. Die Gäste zogen davon und führten in der 21. Minute bereits 12:6. Bösperde profitierte von einer deutlich besseren Chancenverwertung, hatte aber vor allem im Deckungs-Innenblock den Vorteil auf seiner Seite. Zur Pause roch es bereits nach Vorentscheidung, zumal die Bösperderinnen nach dem Wechsel nachlegten und den Vorsprung in der 36. Minute unter großem Jubel der vielen mitgereisten Fans – rund 80 Schlachtenbummler sorgten auf der Tribüne lautstark für Stimmung – zweistellig gestalteten (20:10). Die Damen aus Wetter kämpften sich heran und kamen tatsächlich noch mal besser ins Spiel. Ausschlaggebend dafür war eine Steigerung in der Deckung. Die HSG holte auf 18:24 auf, doch am Ende stand es 20:26. Nun schauen die Damen gespannt auf das letzte Relegationsspiel.

Für Trainer Uhl war es eine verdiente Niederlage seiner Mannschaft. Er hadert aber noch mit den Schiedsrichterinnen: „Es lag nicht an ihnen, aber ich verstehe nicht, warum zwei so junge Spielerinnen so ein brisantes Spiel pfeifen mussten. Sie waren zu unerfahren.“
HSG: Maas, Steinfeld (2), B. Kumutat, D. Kumutat, Trautmann (4), Bisping (5), Scholz, Baltruschat, Wildförster (1), Uhl, Pohl (2/2), Schütz, Hofmann (5/1), Schubert (1).

 

http://www.derwesten.de/wp/sport/lokalsport/hagen-breckerfeld-wetter-herdecke/die-damen-aus-wetter-muessen-um-den-aufstieg-bangen-id10661960.html

 

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    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.