HSG 2. Damen – TS Selbecke 24:19 (11:14) Drei Spiele - sechs Punkte - optimaler Start
Vor Beginn des Spiels war es mir etwas mulmig, vorab gab es für die gestrigere Partie schon genug Absagen. Durch die kurzfristigen Absagen von Minne und Hummel ging es mir bestimmt nicht besser. Eine Torfrau, neun Feldspieler und davon genau 3 ½ Rückraumspielerinnen, das war schon etwas dünn. Zumal Selbecke eine ernst zu nehmende Aufgabe war und sich auch gestern als unangenehmer Gegner präsentierte.
Das Spiel blieb bis Mitte der ersten Halbzeit eng, auch wenn die Gäste nur einmal in Führung gehen konnten (1:2). Erst in den letzten 10 Minuten gelang es uns, den Abstand auf vier Toren auszubauen. In der zweiten Spielhälfte setzten wir uns zwischenzeitlich mal mit sechs Treffern ab. Diesen Vorteil konnten wir dann fast so über die Zeit retten.
Zufrieden bin ich mit dem Spielverlauf jedoch nicht. Offensiv haben wir zu viele Fehler gemacht und dadurch den Ball zu oft leichtfertig wieder hergegeben. In der Defensive waren wir heute zu schläfrig oder es fehlte ein wenig an der Laufbereitschaft, so dass die beiden Haupttorschützinnen der TS immer wieder einnetzen konnten. Sicherlich kann man diese beiden nicht komplett ausschalten, jedoch hätte ich mir gewünscht, dass wir hinten etwas energischer zugepackt hätten!
Immerhin haben wir einen direkten Konkurrenten um die vorderen Plätze mit fünf Treffern Differenz nach Hause geschickt. Aber mit Gevelsberg, Volmetal und Eintracht warten noch einige unangenehme Aufgaben auf uns. Wir dürfen nun nicht abheben und ich habe noch einige Dinge auf dem Zettel, die wir unbedingt verbessern müssen.
Gesten haben sich aber drei Spielerinnen ein Sonderlob verdient. Carina, die sich nach ihrer Wiedereinwechselung stark verbessert präsentierte, Schubi mit einigen sehenswerten Treffern und sicher von der 7m Linie, aber vor allem Nancy, die uns mit etlichen Paraden oft genug den A…. gerettet hat.
Es spielten: Nancy Ettelt (TW), Birte Kumutat (3), Carina Wagner (4), Sophie Zeschky (1), Kirsten Kumutat, Dorit Kumutat (1), Anna Beinke (2), Sabrina Schubert (10/3), Ninja Uhl (3/1) und Rike Carpantier.
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Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.
Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.
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