HSG 2. Damen – TS Selbecke 24:19 (11:14) Drei Spiele - sechs Punkte - optimaler Start

Last Updated: 25. September 2016Von

Vor Beginn des Spiels war es mir etwas mulmig, vorab gab es für die gestrigere  Partie schon genug Absagen. Durch die kurzfristigen Absagen von Minne und Hummel ging es mir bestimmt nicht besser. Eine Torfrau, neun Feldspieler und davon genau  3 ½ Rückraumspielerinnen, das war schon etwas dünn. Zumal Selbecke eine ernst zu nehmende Aufgabe war und sich auch gestern als unangenehmer Gegner präsentierte.

Das Spiel blieb bis Mitte der ersten Halbzeit eng, auch wenn die Gäste nur einmal in Führung gehen konnten (1:2). Erst in den letzten 10 Minuten gelang es uns, den Abstand auf vier Toren auszubauen. In der zweiten Spielhälfte setzten wir uns zwischenzeitlich mal mit sechs Treffern ab. Diesen Vorteil konnten wir dann fast so über die Zeit retten.

Zufrieden bin ich mit dem Spielverlauf jedoch nicht. Offensiv haben wir zu viele Fehler gemacht und dadurch den Ball zu oft leichtfertig wieder hergegeben. In der Defensive waren wir heute zu schläfrig oder es fehlte ein wenig an der Laufbereitschaft, so dass die beiden Haupttorschützinnen der TS immer wieder einnetzen konnten. Sicherlich kann man diese beiden nicht komplett ausschalten, jedoch hätte ich mir gewünscht, dass wir hinten etwas energischer zugepackt hätten!

Immerhin haben wir einen direkten Konkurrenten um die vorderen Plätze mit fünf Treffern Differenz nach Hause geschickt. Aber mit Gevelsberg, Volmetal und Eintracht warten noch einige unangenehme Aufgaben auf uns. Wir dürfen nun nicht abheben und ich habe noch einige Dinge auf dem Zettel, die wir unbedingt verbessern müssen.

Gesten haben sich aber drei Spielerinnen ein Sonderlob verdient. Carina, die sich nach ihrer Wiedereinwechselung stark verbessert präsentierte, Schubi mit einigen sehenswerten Treffern und sicher von der 7m Linie, aber vor allem Nancy, die uns mit etlichen Paraden oft genug den A…. gerettet hat.

Es spielten: Nancy Ettelt (TW), Birte Kumutat (3), Carina Wagner (4), Sophie Zeschky (1), Kirsten Kumutat, Dorit Kumutat (1), Anna Beinke (2), Sabrina Schubert (10/3), Ninja Uhl (3/1) und Rike Carpantier.

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    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.