HSG Wetter/Grundschöttel – FC Erkenschwick 31:34 (16:18) HSG Herren mit enttäuschender Vorstellung im Verfolgerduell

Last Updated: 13. März 2017Von

Anders als in der vergangenen Woche, als die Mannschaft von HSG Trainer Maystrenko eine gute Leistung zeigte und verdient die zwei Punkte aus Herne mit nach Wetter brachte, sahen die Zuschauer in der Sporthalle Oberwengern, am Samstagabend gegen den FC Erkenschwick eine nüchterne Vorstellung der Gastgeber.

Vor dem Spiel sprach man von einem 4 Punktespiel, da die HSG sich mit einem Sieg gegen einen direkten Tabellennachbarn wohl endgültig aus dem Abstiegsrennen der Bezirksliga Ruhrgebiet hätte verabschieden können.

Allerdings zeigten die ersten 10 Minuten schon in welche Richtung das Spiel verlaufen würde. Von Beginn an waren die Gastgeber unkonzentriert, viele technische Fehler im Aufbauspiel und Abspracheprobleme in der Defensive, bescherten den Gästen immer wieder einfache Tore. Nach 10 Minuten konnte Erkenschwick sich einen 4:6 Start erspielen.

Nach einigen Umstellungen im Angriff kam die HSG ab der 15. Minute mit einem 4:0 Lauf zurück ins Spiel und konnte sogar erstmals die Führung übernehmen (19.Minute). Leider verpassten es die Harkortstädter im Angriff weiter konzentriert zu agieren und durch teils zu frühe, oder unvorbereitete Abschlüsse brachte man Erkenschwick wieder zurück ins Spiel. Bis zur Pause konnten sich die Gäste auf 16:18 absetzen.

Nach der Pause sahen die Zuschauer leider weiterhin das gleiche Bild der Heimmannschaft. Ziemlich ideenlos wirkte das Angriffsspiel der HSG, lediglich mit Einzelaktionen konnten Sie sich im Spiel halten. Erkenschwick war zwar spielerisch nicht wirklich besser, zeigte in den meisten Aktionen aber oftmals mehr Biss. Entscheidend absetzen konnten Sie sich allerdings auch nicht und in der 45. Minute konnte Kai Reuter mit einem seiner 10 Treffern vom Kreis das Spiel nochmal ausgleichen (24:24).

Wer nun an die Wende glaubte wurde allerdings schnell wieder eines Besseren belehrt. Erneut waren es drei, vier Aktionen im Angriff in denen man zu leicht den Ball herschenkte und die Gäste nutzten dies eiskalt aus. In der 55. Minute (27:32) war das Spiel endgültig entschieden.

HSG Trainer Maystrenko wirkte nach dem Spiel sehr enttäuscht und frustriert! Der Trainer war mit dem gesamten Auftreten seiner Mannschaft nicht zufrieden. Positiv herausnehmen wollte er niemanden, da er mit der Einstellung und der Körpersprache seiner Mannschaft während des gesamten Spiels nicht zufrieden war.

Das nächste Spiel bestreitet die erste Herrenmannschaft kommenden Samstag (18.03.17) um 19:30 Uhr beim HTV Recklinghausen.

Es spielten: Schmidt, Klawonn – Reuter 10, Bonnermann 7, Handge. Zöllkau je 4, Brauer 2, Seifert, Ladener, Zeschky, Weyer je 1, Brauner, Langenscheidt, Wicher

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    VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel  26:24

    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.