HSG Wetter/Grundschöttel – TuS Ferndorf 25:24 (15:16) Starke Schlussphase ermöglicht doppelten Punktegewinn zum Saisonauftakt

Last Updated: 12. September 2017Von

Nach einer dreizehnwöchigen Vorbereitung, starteten wir am Samstag um 15.30 Uhr im Heimspiel gegen den TuS Ferndorf in die neue Landesligasaison. Ohne Yvonne und Nicole Scholz, dafür mit Ramona Schütz als Backup für Torfrau Denise Wieczorek und dreizehn einsatzbereiten Feldspielerinnen ging es ins Spiel.

Die Anfangsphase verlief sehr ausgeglichen, nach unserer 2:1 Führung lag Ferndorf nach drei Toren in Folge in der 10. Spielminute mit 2:4 in Führung. Bis zum 9:9 (16. Minute) änderte sich dieses Bild nicht. Angeführt von einer spielfreudigen Nina Gerhartz, erarbeiteten wir uns offensiv gute Wurfpositionen. Defensiv stellten uns insbesondere die Rückraumspielerinnen Antonia Plett und die Oberliga-Erfahrende Katrin Horbrügger vor Aufgaben. In den Zweikämpfen fehlte es uns hier ab und an, an der nötigen Aggressivität, allerdings ist das auch schon ziemlich viel Qualität was Ferndorf dort im Rückraum zu bieten hat.

Einen Dreierschlag von Vanessa Pozuelo konterte Ferndorf noch vor der Pause und ging mit einem Tor Vorsprung in die Kabine. Fünfzehn erzielte Tore im ersten Durchgang sind sehr ordentlich, sechszehn Gegentore sind natürlich zu viel.

In der zweiten Halbzeit fehlte uns im Angriffsspiel anfangs die Raumaufteilung und die Distanz zur Abwehr, zu viele Einzelaktionen ließen zudem kaum Spielfluss aufkommen. Hinten haben wir dafür besser gearbeitet und auch dank einer immer stärker werdenden Denise Wieczorek im Tor, blieben wir trotz kontinuierlichen Rückständen 16:19 (38. Minute), 18:21 (42. Minute) und 20:24 (52. Minute) im Spiel. Ein Feldtor und zwei verwandelte Siebenmeter von Nina Trost waren der Start in eine starke Schlussphase. Denise Wieczorek parierte zwei Distanzwürfe aus dem Ferndorfer Rückraum und Nina Gerhartz sorgte vorne für den Ausgleich.

Nach einem weiteren Ballgewinn 30 Sekunden vor dem Ende belohnte Vanessa Pozuelo mit ihrem sechsten Tor die Mannschaft für ihren großen Kampgeist, ein letzter Ferndorfer Wurf rauschte über unser Tor, der Rest war Freude pur!

„Wenn du acht Minuten vor dem Ende mit vier Toren hinten liegst, ist der doppelte Punktgewinn sicher etwas glücklich, allerdings ziehe ich den Hut vor der Moral der Mädels in den letzten Minuten“.

In der laufenden Woche bereiten wir uns nun auf das schwere Auswärtsspiel Samstagabend in Hombruch vor, fehlen wird uns dabei aller Voraussicht nach Sandra Baltruschat, die nach einem Zusammenstoß im Spiel mit einer starken Gesichtsprellung ins Krankenhaus musste.

Kader HSG Wetter/Grundschöttel:

Denise Wieczorek im Tor;

Vanessa Pozuelo 6, Katharina Pohl 5/4, Nina Trost 5/3, Nina Gerhartz 4, Shari Bugal 3, Nina Winterhoff 1, Alina Streicher 1, Melanie Adrian, Vanessa Bisping, Michelle Michelsen, Sandra Baltruschat

editor's pick

latest video

    VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel  26:24

    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

news via inbox

Nulla turp dis cursus. Integer liberos  euismod pretium faucibua

Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.