Corona schränkt die HSG Wetter/Grundschöttel weiter ein Weitere Maßnahmen wurden beschlossen

Last Updated: 20. März 2020Von

Die aktuelle Situation ist bekannt. Bereits letzte Woche wurde als Reaktion auf den Beschluss des Handballverbands Westfalen der Spiel- und Trainingsbetrieb eingestellt. Zunächst bis Ostern, doch ob der Spielbetrieb noch einmal für die Saison 2019/2020 aufgenommen wird, bleibt fraglich. Eine Situation, wie sie in der Geschichte der HSG noch nie da gewesen ist. Nun wurde der Verein, aufgrund der sich aktuell so dynamisch entwickelnden Lage, zu weiteren Schritten gezwungen.

Waldfest wird verschoben

Die Situation ist nicht leicht. Wie für viele andere auch, sind die finanziellen Einbußen auch bei der HSG spürbar. Doch das Tagesgeschäft ist nur die eine Situation. Viel mehr wiegt die Tatsache, dass das jährliche Waldfest nicht wie geplant stattfinden wird. Der Vorstand entschied sich am Dienstag in einer Telefonkonferenz zu diesem Schritt. „Es ist uns nicht leichtgefallen, aber diese Entscheidung ist zum jetzigen Zeitpunkt die einzige Option“, berichtet der Vorstand an die HSG Familie.

Bis zum ursprünglichen Termin (5.6. bis 7.6.) ist zwar noch etwas Zeit, dennoch müssen Genehmigungen eingeholt und Ressourcen geplant werden. Niemand kann in die Zukunft schauen und so wurde zum Schutz aller eine Verschiebung beschlossen. Bitter, denn ausgerechnet in diesem Jahr feiert die HSG Wetter/Grundschöttel ihr 25-jähriges Jubiläum. Aber: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Als neuer Termin wurde das Wochenende vom 14.-16. August 2020 vorgesehen.

Hinter den Kulissen

Und auch wenn der aktive Betrieb ruht, werden im Hintergrund die nächsten Ideen entwickelt und Besonderheiten für das Jubiläum geplant.

Die Unterstützung innerhalb der HSG mit besonderem Fokus auf die Jugend-Förderung hat sich der Förderverein zur Aufgabe gemacht. Der Handballsport soll auch nach der Krise nachhaltig von der Handballspielgemeinschaft in Wetter betrieben werden. Doch auch das geht natürlich nicht ohne finanzielle Mittel. So freut sich der Förderverein über jedes neue Mitglied oder eine Spende: www.hsgwg.de/verein/foerderverein

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    VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel  26:24

    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.