1. Herrenmannschaft: Handball Landesliga: HSG: Tus Volmetal II 20:33 (10:18)

Last Updated: 6. Januar 2015Von

Verdient deutliche Niederlage gegen Tus Volmetal II – Trainer Stefan Wildförster hat sich heute verzockt

Hallo liebe Fans der HSG, liebe Gäste,

Am Samstag stand uns die Oberligareserve des Tus Volmetal gegenüber. Beide Mannschaften schafften im letzten Jahr den Aufstieg aus der Bezirksliga. Eigentlich gute Vorzeichen für uns, die Punkte in Wetter halten zu können leider kam es anders und wir gingen mit 20:33 unter.
Zu Beginn des Spiels habe ich mit Maik Rehr und Armin Brauer, zwei Spieler von Beginn an gebracht, die verletzungsbedingt die letzten Wochen nicht trainieren konnten. Ich erhoffte mir durch Ihre Erfahrung mehr Sicherheit und Ordnung auf dem Feld. Doch leider klappte dieses nicht. Beide, so wie alle unserer Spieler, waren von Beginn an sehr bemüht und hoch motiviert.

Leider schaften wir es aber nicht die Nervosität, vor dem für uns wichtigen Heimspiel, los zu werden. So stand es bereits nach 7. Minuten 0:5 aus Sicht unserer HSG. Meine Idee hinter dieser Startsieben hat also nicht gefruchtet. Nach so einem Start ist es dann sehr schwer für die Jungs. Dennoch kamen wir langsam im Spiel an und schafften in der 20. Minuten den Anschluss zum 7:10. Doch auch diesmal haben wir dieses Niveau nicht bis zur Halbzeit halten können. So konnte Volmetal in den letzten 10 Minuten sich nochmal auf 10:18 absetzen.
Nach der Halbzeit versuchten wir den starken Rückraum der Volmetaler mit einer 4:2 Deckung zu bekämpfen und durch mögliche Ballgewinne zu einfachen Toren über den Gegenstoß zu kommen. Die ersten drei Angriffe klappte dieses Unterfangen in der Abwehr ganz gut. Aber unser Umschaltspiel kam zu selten und war heute auch nicht sicher genug. So konnten wir kein Nutzen aus den Fehlern der Dahler ziehen und mussten nach 40. Minuten das 13:23 hinnehmen. Für die Moral bestimmt nicht gerade förderlich. Die Jungs waren weiter bemüht, aber uns fehlten die Ideen oder Andreas Pelka stand im Weg. Volmatel hingegen nutzte unsere Lücken in der Abwehr eiskalt und setzte sich weiter ab. Am Ende stand es dann 20:33 für unsere Gäste aus dem Volmetal.
Kommentar Stefan Wildförster: „Das muss ich auf meine Kappe nehmen. Meine Idee mit Maik und Armin anzufangen, brachte nicht den erhofften Erfolg. Das soll nicht bedeuten, dass die Leistung der Beiden schlecht war. Sie sind einfach noch nicht fit genug und das hätte ich, als Trainer, berücksichtigen müssen. Ich weiß auch, dass ein Spiel nicht nach 7 Minuten entschieden ist, nur ein 0:5 Start ist einfach schwer zu verdauen und nagt dann auch am Selbstbewusstsein. Dazu gab es heute natürlich auch noch Entscheidungen, die nicht zu unseren Gunsten ausfielen. Daran lag es zu 100 % nicht, wirft uns natürlich dann in guten Phasen weiter aus der Spur. Ein Dank noch an Lenni, der uns heute unterstützt hat und ein gutes Spiel zeigte. Wir werden weiter arbeiten und wir werden bald Punkte holen. Wir müssen weiter gemeinsam unseren Weg gehen. Das wir in der Landesliga nicht jede Woche gewinnen und wir auch mal mit drei oder mehr Niederlagen in Folge rechnen müssen, war uns klar! Ich würde mich aber für die Jungs freuen, wenn wir endlich die ersten Punkte holen. Nächsten Samstag haben wir die nächste Möglichkeit. Aber in Arnsberg ist es schon immer richtig schwer. Aber, wir gehen es an! “

Kader HSG Wetter-Grundschöttel:
Alexander Schmidt, Stefan Goldkuhle, Sebastian Braune (4), Marcel Handge , Lukas Wicher (4), Michael Pelka (2), Armin Brauer (1), Daniel Langenscheidt (1) , Kai Reuter (1), Maik Rehr (1), , Florian Schlabach (n.E. wegen Verletzung), Tim Wupper (1), Lennart Brauner (5) es fehlten Fabian Blechschmidt, Sebastian Middeldorf und Julian Ladener

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    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.