Wichtige zwei Punkte im Auswärtsspiel HSG 1 - TV Wattenscheid 21:22

Last Updated: 13. Februar 2015Von

Wer meint wir hätten am Samstag in Wattenscheid einen entspannten Spiel Abend erlebt, der liegt völlig falsch. Mit voll besetztem Kader fuhren wir zum Auswärtsspiel.

In Halbzeit eins starteten wir hervorragend ins Spiel. In den ersten zwanzig Minuten hatten wir eine 100 prozentige Torquote!!! und nur zwei technische Fehler. Ein definitiv mehr als gelungener Start in ein Spiel. Unsere Abwehr setzte genau das um was erwartet wurde und zog dem Gegner somit souverän den Zahn und im Angriff lief einfach alles perfekt zusammen. Somit war die logische Folge das wir uns einen beachtlichen Vorsprung auf 7:16 nach nur zwanzig Minuten erarbeitet hatten. Alles deutete auf einen entspannten Handball Abend hin, aber es kam mal wieder ganz anders….

Der gegnerische Trainer nahm die Auszeit, stellte seine Mannschaft neu ein und dies mit sichtbarem Erfolg. Die Deckung der Gegner stand nun wesentlich kompakter und somit kamen wir immer mehr ins Stocken und zur Halbzeit stand es nun nur noch 10:16. Alles kein Drama, denkt man, wenn es so weiter geht wie in Halbzeit eins. Aber man merkte schon in der Halbzeitpause das unser Team das Spiel in den Köpfen schon längst gewonnen hatte und somit verlief die zweite Halbzeit alles andere als erwartet.

Nach der Halbzeit zeigten unsere Mädels ein völlig anderes Gesicht, was dazu führte das der Gegner Tor um Tor heran kam. Wir waren somit gezwungen nach nur 43 gespielten Minuten beim Stand von 17:18 die Auszeit zu nehmen. Es fehlte komplett der Faden und die Ruhe in unserem Spiel und wir wollten unser Team wieder wach rütteln. Dies gelang uns nur bedingt, aber wir fingen uns allmählich wieder und konnten uns einen kleinen Vorsprung auf 17:21 erarbeiten. Zu diesem Zeitpunkt dachte man es läuft wieder und wir bringen das Spiel sicher nach Hause. Aber weit gefehlt. Die Aufwachphase dauerte nur kurz und wir verloren wieder die Kontrolle über das Spiel und somit waren die letzten zehn Minuten ein reines Nervenspiel. In dieser Phase hätten wir gut und gerne noch zwei weitere Auszeiten gebrauchen können, aber es gibt ja nur eine und die war schon verstrichen. Somit mussten wir fast tatenlos zuschauen wie sich das Spiel entwickelte und konnten am Ende froh sein, dass das Spiel keine Minute länger ging und der Gegner seine Chancen auch nicht mehr nutzte.

An diesem Spiel war wieder mal mehr als deutlich zu erkennen, dass ein Spiel 60 Minuten dauert und keine 30. Diese extremen Schwankungen in unserem Spiel müssen wir dringend in den Griff bekommen. Wir werden nicht immer in der Lage sein uns einen so deutlichen Vorsprung zu erarbeiten, der uns wie in diesem Falle ganz eindeutig in Halbzeit zwei den „Arsch gerettet“ hat. Ohne diesen großen Puffer hätten wir dieses Spiel leichtfertig verspielt und das sollte allen zu denken geben, dass man mit so einer Leistung keine Spiele auf Dauer gewinnen kann.

Es spielten: Ramona Schütz (60 Min.); Nancy Ettelt (n.e.); Jessica Alfuth (3); Sandra Baltruschat (1); Katharina Pohl (5/4); Sabrina Schubert (2); Birte Kumutat (2); Dorit Kumutat (5); Eva Steinfeld; Julia Maas; Andrea Wildförster (n.e.); Luisa Zobel (n.e.); Ninja Uhl (n.e.);

Es fehlten: Jennifer Trautmann; Yvonne Scholz; Kirsten Kumutat

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    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.