Vor dem Spiel habe ich schon daran geglaubt, dass wir dieses Spiel gewinnen werden. HSG (D) 2 – TuS 03 Hagen 2 24:16 (12:9)

Last Updated: 14. Februar 2015Von

Hatte das Team der 2. Damenmannschaft aus dem Hinspiel doch einiges wieder gut zu machen. Das damals in Wehringhausen war die schlechteste Saisonleistung, aber zugleich auch eine Art Wendepunkt. Insgeheim hoffte ich auch, dass wir am Ende den direkten Vergleich für uns entscheiden könnten. Warnte jedoch vor den Stärken der Gäste, da stand uns eine Mannschaft gegenüber, die sich nie aufgibt und sechzig Minuten dagegen hält!
Schnell warfen wir uns eine drei Tore Führung heraus (3:0), aber der TuS kam ständig wieder heran. Immer wenn wir im Begriff waren uns vorentscheidend abzusetzen, kehrte ein kleiner Schlendrian ein und wir gaben den Gästen die Möglichkeit wieder heran zu kommen. Immerhin gelang es uns mit einer Differenz von drei Treffern in die Pause zu gehen.

In der Halbzeit ermahnten Dirk und ich unser Team das Tempo hoch zu halten, den Gegner in der Rückwärtsbewegung sofort unter Druck zu setzen, aber vor allem die Konzentration auch bei einer vier Tore Führung endlich mal aufrecht zu erhalten. Umgesetzt wurde das leider nur zum Teil, so mussten beide Trainer auf der Bank noch ein wenig zittern. Erst ab der 40. Spielminute kam unsere Truppe so richtig in Fahrt, ab da gab es kein Halten mehr und wir setzten uns Tor um Tor ab. Auch wenn die Hagenerinnen, wie zuvor angesprochen bis zur letzten Minute versuchten uns doch noch ein Bein zu stellen. Am Ende haben wir auch in dieser Höhe verdient gewonnen, haben 60 Minuten lang eine Führung behauptet und damit auch den direkten Vergleich klar für uns entschieden. Prunkstück des Spiels war wiederholt unsere bärenstarke Defensive, die sowohl im 5:1 wie auch im 6:0 System zu überzeugen wusste. Falls mal eine Gegenspielerin durch kam, dann wusste unsere Torfrau auch zu glänzen. Aber auch in der Offensive haben wir heute eine Bestmarke gesetzt. Erstmals in dieser Saison haben wir gegen einen starken Gegner die 20 Tore Marke geknackt. Wenn es uns jetzt noch gelingt die Konzentration über ein ganzes Spiel hoch zu halten und dem Gegnern unser Tempospiel permanent auf zu zwingen ist in dieser Spielzeit alles möglich. Das heute war mit Abstand die beste Saisonleistung, aber wir können noch mehr!
Ich warne jedoch davor jetzt die Füße hoch zu legen und die kurzzeitige Tabellenführung zu genießen. Wir haben noch fünf schwere Spiele vor der Brust! Das nächste Spiel wird dann das Duell um die Tabellenspitze, am 7.2. geht es gegen die RE Schwelm. Ein mit Sicherheit sehr starker Gegner den man erst einmal bezwingen muss! Dafür kann die 2. Damenmannschaft jede Unterstützung gebrauchen, also seit um 17 Uhr wieder zahlreich in der Halle Oberwengern!
Es spielten: Tanja Keiser (TW), Wiebke Jansen (1), Carina Wagner (4), Andrea Brodda (3), Anna Beinke (3), Nina Winterhoff (5/2), Lea Reinke, Sophie Zeschky, Miriam Ronsdorf, Sabine Deuter (n.e), Vanessa Bisping (7/1), Cathrin van Lottum (1) Vallerie Wille, Lisa Beinke und Lena Weinberger-Schüngel.
Es fehlten: Regina Weinberger, Rike Carpantier, Melina Pingel und Melanie Fricke.

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    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.