Krefter-Sieben setzt sich ab
Sehr wichtig war der Heimerfolg für den Bezirksligisten HSG Wetter/Grundschöttel über den TV Gladbeck. Beim 35:30 (20:17)-Erfolg zeigte das Team von Trainer Nils Krefter, das man auch durch die eigene Offensive Spiele gewinnen kann. Gut eingestellt auf die 5:1-Deckung des Gegners begann das Spiel ausgeglichen, ehe sich die Gäste nach 20 Minuten erstmals mit fünf Toren absetzen konnten. In der Folge kam die Offensive der Wetteraner ins Laufen, zusätzlich steigerte sich die HSG in der Defensive und schaltete nach Ballgewinnen schnell um.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs setzte sich die Krefter-Sieben ab und gab den Vorsprung im weiteren Spielverlauf nicht mehr ab. „Jetzt haben wir es selbst in der Hand und wollen den direkten Klassenerhalt. Wir müssen gegen Saxonia gewinnen“, sagt Nils Krefter, der ein Sonderlob für gleich mehrere Spieler verteilte. Robin Orth, Dennis Langenscheidt, Lauritz Zeschky und Torwart Arne Klawonn zeigten eine starke Leistung und wurden entsprechend von ihrem Trainer hervorgehoben. In der Tabelle stehen die Wetteraner nun auf dem viertletzten Platz, der am Saisonende die Relegation bedeuten würde, bei einem Sieg am kommenden Wochenende gegen das Tabellenschlusslicht Saxonia Dortmund ist der Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz möglich.
HSG: Klawonn, Schmidt; Zeschky (7), Orth (5), Langenscheidt (5),Weyer (5), Bonnermann (5/2), Wupper (3), Stiefermann (3), Reuter (2), Handge, Galonska, Seifert
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VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel 26:24
Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.
Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.
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