Turnerschaft aus Selbecke gewinnt verdient mit 33:24 Bacardi-Feeling in der Selbecke – Katerstimmung in der Harkorstadt

Last Updated: 11. Januar 2020Von
In einem gut gefüllten Sportzentrum Oberwengern konnte die Selbecker Turnerschaft die Kreisligapartie hoch verdient mit 33:24 für sich entscheiden. Die Lückel-Sieben führt die Kreisliga nach elf Spielen mit 20:2 Punkten als Tabellenführer an.

 
Die beiden Mannschaften begannen die Partie besonnen und gingen vorerst kein größeres Risiko ein. Den ersten Treffer der Partie wurde durch Lukas Wicher in der vierten Spielminute erzielt. Torhüter Patrick Domke wusste zu Spielbeginn zu überzeugen und konnte einen Siebenmeter und Würfe von TS-Akteur Cipa entschärfen. Gäste-Coach Sascha Lückel reagierte beim Spielstand von 3:3 und stellte auf eine Angriffsformation mit zwei Kreisläufern um. Dieser Schachzug sollte sich mit zunehmender Spieldauer als ideal herausstellen. Lars Stein und Marcel Schiessler brachten ordentlich Unruhe in die Deckungsreihe der Ruhrstädter und erzielten neun Tore aus der Nahdistanz. Marcel Kirsch spielte zudem groß auf. Er erzielte sieben Tore und setzte seine Nebenleute immer wieder sehenswert in Szene. Co-Trainer Björn Mertens warnte im Vorfeld der Partie vor dem Selbecker Tempospiel, doch durch einfache Fehler im Angriff servierten die Gastgeber Kevin Sattler und Co. genau diese Möglichkeiten auf dem Silbertablett. Zudem verstand es die Turnerschaft perfekt ihre Außenspieler freizuspielen, so dass Rechtsaußen Sebastian Middeldorf acht von acht Würfen im HSG-Gehäuse unterbringen konnte. „Bacardi hat heute eine blitzsaubere Partie abgeliefert.“, gab HSG-Funktionär Ken Baltruschat im Anschluss der Partie anerkennend über den ehemaligen Weggefährten zu Protokoll. Das Team von Trainer Adam Klein tat sich im Angriff sehr schwer und hatte in Kreisläufer Kai Reuter (8/2 Tore) seinen auffälligsten Akteur. Reuter war es auch, der den Anschlusstreffer zum 9:13 markieren konnte, doch eine 3:0-Serie für die Gäste sorgte für eine gute Ausgangslage der Gäste (Halbzeitstand 10:16). Den besseren Start in Halbzeit 2 erwischten die Gäste und zogen vorentscheidend auf 13:22 in der 36. Spielminute davon. Dieser Vorsprung geriet für die Gäste in der Folgezeit auch nicht mehr in Gefahr, da TS-Torhüter Manuel Scheiermann ein sehr gutes Spiel zeigte und einige Würfe der HSG-Akteure entschärfen konnte. Am Ende stand ein ernüchterndes Resultat von 24:33 an der Anzeigetafel und die HSG Wetter/Grundschöttel verliert die Tabellenspitze vorerst aus den Augen. Mit der gestern gezeigten Leistung ist die Turnerschaft Selbecke der Aufstiegsaspirant Nummer 1 in der Kreisliga, da das Lückel-Team ein gutes Zusammenspiel gezeigt hat und zudem noch einige Akteure in den Reihen hat, die ein Spiel alleine entscheiden können. Die Harkortstädter müssen sich in den kommenden Spielen deutlich steigern, um den Anschluss an die Tabellenspitze wieder herstellen zu können. Am 19. Januar 2020 steht in der Otto-Densch-Halle in Hagen um 15.45 Uhr das nächste Spiel für die Klein-Sieben an. Gegner wird dann die zweite Mannschaft der Turnerschaft Selbecke sein.

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    VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel  26:24

    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.