Nina Gerhartz erneut Aktivposten auf dem Feld

HSG Wetter/Grundschöttel – SG Menden Sauerland Wölfe 32:28 (17:10) HSG-Mädels feiern den 4. Heimsieg – Hoher Vorsprung schmilzt in der zweiten Halbzeit bedenklich

Last Updated: 2. Dezember 2023Von

Zur Halbzeit stand ein beruhigender Vorsprung von 17:10 auf der Anzeigetafel des altehrwürdigen Sportzentrums Oberwengern. Doch die Zuschauer sahen den Vorsprung in der zweiten Halbzeit wie Sand zwischen den Fingern zerrinnen, aber am Ende reichte es doch für einen wichtigen 32:28-Heimerfolg gegen die SG Menden Sauerland Wölfe.
Das Spiel begann mit dem ersten Treffer von Melanie Kobus für ihre Farben und ausgelassenen Torchancen auf beiden Seiten. Zweimal konnten die Gäste einen Siebenmeter nicht verwandeln und auf der Gegenseite klatschte ein Tempogegenstoß von HSG-Haupttorschützin Nina Gerhartz an den linken Pfosten. Shari Bugal erhöhte auf 2:0, doch die Wölfinnen, um die agile und stets gefährliche Sina Johanna Schmidt (7), blieben stets in Reichweite. Es entwickelte sich ein hektisches Spiel, dass von verpassten Chancen geprägt war. Die Rickmann-Sieben nutzte eine eigene fehlerfreie Phase nach der Auszeit der Gäste aus und bauten die Führung von 11:10 mit einer 6:0-Serie zu einem beruhigenden Halbzeitstand von 17:10 aus. Gästetrainer Yannik Antoni hatte in der Halbzeitansprache wohl die richtigen Worte für sein weibliches Wolfrudel parat. Denn nun schwangen sich Emely Lieflaender (4) und Theresa Hoeppe (8/4)zu Alpha-Weibchen auf und unterstützten Sina Johanna Schmidt. Die Gäste waren nun gefährlicher aus dem Rückraum und die Räume in der HSG-Abwehr wurden schonungslos genutzt. Von 18:12 schmolz der Vorsprung bis auf 18:15 und es waren noch 23 Spielminuten zu gehen. Die Harkortstädterinnen machten zu viele einfache Fehler und so kamen die Gäste aus Menden durch Linksaußen Luisa Schmidt in der 49. Spielminute zum Anschlusstreffer (24:23). Das Wolfsrudel hatte die Heimmannschaft umzingelt, doch zwei wichtige Treffer von Shari Bugal und Ann-Kristin Löffler brachten erneut eine Drei-Tore-Führung (27:24) in der 52. Spielminute. Menden verkürzte auf 27:25, doch in Unterzahl gelang Celina Hausmann der Treffer zum 28:25. Innerhalb von 51 Sekunden trafen die Gäste doppelt und der Anschluss war erneut geschafft. Doch die starke Aufbauspielerin Nina Gerhartz tankte sich unnachahmlich durch, setzte das Spielgerät in die Maschen und zog zudem eine Zweiminutenstrafe für die Gäste. In Überzahl erhöhte Ann-Kristin Löffler auf 30:27 und Youngsterin Nele Wittstock blieb per Tempogegenstoß cool und setzte den Ball oben rechts in die Maschen. 31:27 führte die Rickmann-Sieben nun in der 58. Spielminute und die beiden anschließenden Treffer waren von untergeordneter Bedeutung. Die HSG Wetter/Grundschöttel konnte somit die Pluspunkte neun und zehn einstreichen und sich in der sehr ausgeglichenen Landesliga über zwei wichtige Ausschläge auf der Habenseite freuen.

Am 16. Dezember 2023 wartet auf die HSG Wetter/Grundschöttel ein sehr schweres Auswärtsspiel bei der HSG Gevelsberg-Silschede, die wieder einen Tabellenplatz ganz oben in der Tabelle anpeilen. Die letzten drei Ligaspiele konnte das Team von Trainer Stephan gewinnen.

Kader der HSG Wetter/Grundschöttel:

Yvonne Kleinert (1. bis 60. Spielminute), Jana Liebelt (1 Siebenmeter); Nina Gerhartz 8/3, Melina Berkenkopf und Shari Bugal je 6, Ann-Kristin Löffler 4, Nele Wittstock 3, Melanie Kobus und Celina Hausmann je 2, Verena Löffler, Anastasia Peitz und Alina Streicher.

Es fehlten: Nina Winterhoff, Vanessa Stottmeister, Lea Ladener, Anna Wittich, Justine Müller, Jessica Fuchs, Olympia Michalczyk, Nina Degener, Klara Schönmeyer und Katharina Klawonn.

Spielfilm:

6:4 (10. Spielminute); 7:7 (15. Spielminute); 10:9 (20. Spielminute); 13:10 (25. Spielminute); 17:10 (30. Spielminute); 27:17 (40. Spielminute); 23:20 (45. Spielminute); 26:24 (50. Spielminute); 28:27 (55. Spielminute); 32:28 (60. Spielminute)

editor's pick

latest video

    VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel  26:24

    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

news via inbox

Nulla turp dis cursus. Integer liberos  euismod pretium faucibua

Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.