RE Schwelm – HSG Wetter/Grundschöttel 20:22 (12:12)

Last Updated: 3. Oktober 2015Von

Zweites Spiel zweiter Sieg, damit hat das Trainergespann der HSG nicht unbedingt gerechnet. Aber unsere Truppe findet immer besser zusammen und setzt die Trainingsinhalte prima um. Heute war zumindest Phasenweise Spielwitz zu erkennen!

Auch wenn der Beginn alles andere als Glücklich war. Gerade unser eigentliches Prunkstück, die Abwehr zeigte sich auf den Außen Positionen sehr wackelig. Die Außenseiterinnen der Roten Erde kamen immer wieder von aussichtreichen Positionen nahezu ungehindert zum Wurf. Das sah man auch auf der Anzeigetafel 4:1 oder 6:3, stimmte mich nicht gerade Fröhlich. Tanja war nach 20 Minuten auch bedient, weil sie schuldlos keinen Ball an die Finger bekam. Erst die kurze Deckung gegen beide Außen Spielerinnen brachte eine deutliche Besserung aber auch Tanjas Entscheidung war Gold wert. Nicht das sie zuvor schlecht gehalten hat aber Kristina hatte heute einfach mehr Glück und hat großen Anteil an den zwei Punkten. Aber auch die Offensive steigerte sich erheblich und so gingen wir kurz vor Ende der ersten Spielhälfte erstmal mit 11:12 in Führung, die Schwelm mit der Schlusssirene per Strafwurf ausglich. Die zweite Halbzeit gehörte der HSG und wir lagen stets in Führung. Dirk und ich sahen eine gute auf spielende Gastmannschaft in der Biene und Melle glänzend Regie führten. Andrea und Birte das Spiel mit ihren Positionswechseln, mal mit zwei Kreisläufern oder Abwechseln eine der beiden im Rückraum gut belebten. Aber auch alle anderen spielten so wie uns das gefällt, jede Spielerinn zeigte sich Torgefährlich, was sich auch in der Torschützenliste bemerkbar macht. Viele von denen die da ohne Treffer sind haben einen oder mehrere der zahlreichen 7m herausgeholt. Das Tor des Tages erzielte für mich ganz klar Lea, die trotz einer Schleimbeutel Entzündung in der Hüfte heute gezeigt hat wie wertvoll sie für das Team seien kann. Wenn sie öfters so gut zielt und den Ball so in die Maschen hämmert, wie bei ihrem letzten Treffer, ist sie eine Kandidatin für zehn Tore pro Spiel.

Besonders gut hat mir heute gefallen, dass ich nach Belieben wechseln konnte und kein Wechsel uns auch nur einen Hauch schwächte. Egal wer jede Spielerin ersetzte ihre Vorgängerin glänzend. Dafür möchte ich an dieser Stelle mal ein dickes Lob aussprechen. Aber auch mahnend den Finger heben, „ genau da müssen wir aber  auch weiter machen“!

Es spielten:

Tanja Keiser TW (1-20Min.), Kristina Behr TW (20-60 Min,) Andrea Brodda 7/3, Anna Beinke 2, Lea Reinke 4, Lisa Beinke, Miriam Ronsdorf, Cathrin van Lottum , Melanie Adrian 5/3, Birte Kumutat 2, Julia Maas, Andrea Wildförster 2, Carina Wagner.

 

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    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.