HSG Wetter/Grundschöttel II – RE Schwelm 2 26:21 (13:11)

Last Updated: 18. Oktober 2015Von

Glanzloser  Auftritt der HSG reicht zum Heimerfolg

Man muss schon von einem Pflichtsieg sprechen,  in eigener Halle, gegen den punktlosen Tabellenletzten aus Schwelm. Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen, gerade in eigener Halle so wenig Punkte wie möglich verlieren, um uns frühzeitig aus dem Tabellenkeller zu verabschieden.

Die Voraussetzungen waren alles andere als gut, haben uns die Herbstferien deutlich erkennbar den Rhythmus genommen. Wie erwartet stand heute nicht das spielerische Element im Vordergrund,  sondern eher der Kampf und der Wille dieses Spiel zu gewinnen. Wenn du in zwei Wochen nicht einmal zusammen trainieren kannst (aus welchen Gründen auch immer ) ist das schon deutlich zu erkennen und zu bemerken, dass es schwer wird schönen,  ansehnlichen Handball zu spielen.

Zum Start war die Partie ausgeglichen, über 3:3 und 5:5 konnte sich keine Mannschaft recht absetzen oder zeigen, dass sie die bessere Mannschaft ist.
Viele Fehler auf beiden Seiten, ein Anrennen von beiden, ein hin und her von links nach rechts, Torabschlüsse nach wenigen Sekunden: einfach nicht schön anzusehen.
Es war ein hektisches Spiel heute, die Deckung der Schwelmer variierte zwischen 6:0 und einer sehr offensiven 4:2 Deckung.
Unsere Jungs verloren hierbei allzu oft die Nerven und wollten den schnellen Wurf auf das Tor, statt einen Spielfluss aufkommen zu lassen.
Die Schwelmer haben damit ihr Ziel erreicht,  unseren Rhythmus bis zur Halbzeit zu unterbrechen bzw. gar nicht entstehen zu lassen.
Nach der Halbzeit lief es dann etwas besser für uns, kam unsere Abwehr endlich mit dem einzigen Spielzug der Schwelmer zurecht und stand jetzt besser im Deckungsverbund.
Auch unsere Torhüter waren jetzt ein Schlüssel zum Erfolg,  hielt Ronsi nun reihenweise die Bälle, die auf das Tor kamen.
Auch Kenny, der dankenswerterweise Schmiddi vertrat, zeigte seine Klasse und verhinderte gleich 4 Siebenmeterversuche der Schwelmer .
In dieser Phase konnten wir uns dann absetzen, da nun auch durch Unterzahlsituationen auf beiden Seiten, ein aufgebautes Spiel zustande kommen konnte.
Am Ende stand dann ein Arbeitssieg, ohne großen Glanz,  ohne große Freude über die Spielweise auf dem Zettel.
Es hat die bessere Mannschaft gewonnen, sind wir über die zwei gewonnenen Punkte glücklich.

Torschützen der HSG Wetter/Grundschöttel II:

Richter 5 , Lueling 6, Ladener 5, Zeschky 3, Plien  2, Baumeister 2, Orth 2, Asmuth 1

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    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.