SC Concordia Hagen – HSG Wetter/Grundschöttel II 17:25 (7:13) 2. Damenmannschaft beginnt ganz schlecht und gewinnt doch noch deutlich

Last Updated: 13. Dezember 2015Von

Ohne Eva, aber dafür wieder mit Birte, fuhren wir nach Emst zum Spiel gegen Concordia. Vor dem Spiel warnte ich meine Mannschaft, den Gegner aus Hagen nicht zu unterschätzen. „Die Spielen besser, wie sie in der Tabelle stehen“ waren meine Worte. Irgendwie aber wollte mir die Mannschaft nicht glauben und so konnte die Heimmannschaft schalten und walten wie sie wollten. Im Angriff gaben wir einige Würfe zum Besten, die wirklich unterirdisch waren. Die Konsequenz nach 10 Spielminuten war ein 4:2 Rückstand. Ich musste erst einmal laut meinen Unmut äußern, was wohl für das Team so eine Art Weckruf war. Von nun an lief es besser. Hinten wurde endlich gescheit verschoben und in der Offensive klappte auch einiges besser. Auch wenn Dirk und ich die eine oder andere Aktion immer noch zum Haare raufen empfunden haben, gelang es uns auf jeden Fall den Rückstand in eine 7:13 Halbzeitführung um zu wandeln. In der zweiten Spielhälfte lief es deutlich besser und wir ließen keinen Zweifel mehr aufkommen, wer dieses Spiel gewinnen würde. Jetzt gab es sogar die ein oder andere sehenswerte Aktion im Spiel nach vorne. Die Abwehr konnte heute nicht glänzen, da das junge Schiedsrichtergespann nicht gewillt war, gute Abwehrarbeit zu belohnen. Selbst das Wegnehmen des Balls wurde mit einem Freiwurf bestraft! Aber beide sind noch jung und lernen noch. Gut für den Spielverlauf waren die 8 Feldtore von Andrea. Aber auch Lea machte, allerdings erst nach ihrem Erfolgserlebnis, ein gutes Spiel. Ansonsten überzeugten wir durch mannschaftliche Geschlossenheit.
Es spielten: Nancy Ettelt (TW), Birte Kumutat (3), Melanie Adrian (3/1), Andrea Brodda (8), Julia Maas, Andrea Wildförster (3/1), Carina Wagner (4), Sabrina von der Heyde (1), Lea Reinke (3), Lisa Beinke, Anna Beinke.

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    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.