Kreisliga: HSG Herdecke/Ende – HSG Wetter/Grundschöttel II 23:25 (11:10)

Last Updated: 7. Januar 2015Von

Derbysieg – HSG 2 siegt beim Favoriten aus Herdecke:

Joker Langenbach versetzt Herdecke den entscheidenden Knock-Out

Im ersten Spiel des neuen Jahres ging es in der Halle Kirchende gegen die Erstvertretung der Herdecker, einen der Aufstiegsfavoriten für die laufende Saison. In diesem Spiel waren wir der klare Außenseiter. Die Herdecker sollten dieses Spiel gegen uns gewinnen, wenn Sie weiterhin auf den Aufstiegsplatz schauen möchten. Im Vorfeld der Partie wurden von Herdecker Seite bereits einige Giftpfeile in Richtung Wetter gesendet und eine derbe Klatsche inklusive Lehrstunde in Aussicht gestellt. Aber ein Derby hat, nicht nur im Fußball, bekanntlich seine ganz eigenen Gesetze. Am Ende feierten nämlich die Gäste einen 25:23-Erfolg und die Gastgeber schlichen mit hängenden Köpfen durch die Sporthalle Kirchende.

Bis auf Tobias Zöllkau, der noch im Urlaub weilte, konnten wir mit unserer kompletten Mannschaft in das erste Spiel des Jahres gehen. Durch eine aggressive Abwehr wollten wir den Wurf- und Spielstarken Rückraum um David Kunze, Fabian Lohrmann und Nils Voss einschränken und durch geschickte Ballgewinne über unser Tempospiel die leichten Tore erzielen. Dies gelang unserer Abwehrreihe in der ersten Halbzeit gut. Der Herdecker Rückraum musste sich schwierige Würfe nehmen, die Roger Bösel das ein ums andere Mal entschärfen konnte. In der Anfangsphase konnten wir uns auf zwei Tore absetzen, vergaben aber durch zwei völlig frei verworfene Würfe einen höheren Vorsprung. Doch auch die Herdecker konnten, vor allem die Außenspieler Jörg Hoffmann und der Regionalliga erfahrene Lennard Brauner, einige Würfe nicht an Roger Bösel vorbei ins Tor bringen und so konnte sich keine Mannschaft absetzen und es ging mit einem Tor Rückstand (11:10) in die Halbzeitpause.

Im zweiten Abschnitt wollten wir unsere Angriffe ruhiger spielen, nicht hektisch werden und den Herdeckern  keine Chance für Tempogegenstöße geben. Mit der gleichen Einstellung in der Abwehr wollten wir so lange wie möglich dran bleiben und die Punkte am Ende mitnehmen. Herdecke konnte sich nach der Halbzeitpause auf zwei Tore absetzen durch die zu diesem Zeitpunkt bessere Chancenverwertung. Aber unsere Mannschaft steckte nie auf und kämpfte sich immer wieder heran, so dass es nach 40 Minuten 14:14 stand. Nach 45 gespielten Minuten schlichen sich dann einige Unkonzentriertheiten in unser Angriffsspiel ein und Herdecke konnte sich in der 50 Minute auf 20:18 absetzen. Doch jetzt erwachte der Kampfgeist in unserer Truppe. Zu diesem Zeitpunkt betrat auch Linkshänder Ralf Langenbach zum ersten Mal das Spielfeld. Diese Einwechselung sollte sich zehn Minuten später als wahrer Glücksgriff herausstellen.  Mit drei blitzsauberen Treffern konterten wir und waren mit einem Tor in Führung. Entscheidend beteiligt an diesem Spielverlauf war Linkshänder Ralf Langenbach, der in entscheidenden Situationen eine ruhige Hand und einen kühlen Kopf bewahrte und drei Treffer erzielte. Beim Spielstand von 22:23 nahm der Herdecker Trainer Jörg Bouwain eine Auszeit. Ruhig spielen und jeden Angriff ein Tor zu erzielen, war die vom  Wetteraner Trainerteam ausgegebene Devise, denn den Herdeckern rannte die Zeit davon. Den nächsten Wurf auf unser Gehäuse konnte Roger wieder entschärfen und wie erhofft trafen wir auf der anderen Seite und lagen zwei Minuten vor dem Ende mit zwei Treffern in Front. Herdecke kam nochmal auf ein Tor heran, doch der nächste Angriff der Gäste sollte die Entscheidung bringen. Ralf Langenbach wurde gefährlich und zog Richtung Abwehr. Diesmal versenkte er den Ball nicht selbst in den gegnerischen Maschen, sondern bediente aus dem rechten Rückraum Linksaußen Sascha Mehlis, der 45 Sekunden vor dem Schlusspfiff eiskalt zum Endstand vollstreckte. Ein letzter Angriffsversuch der Herdecker scheiterte und wir konnten die letzten Sekunden locker herunter  spielen.

Das war eine gute Leistung unserer Mannschaft, die besonders auch in den kritischen Phasen nie aufsteckte und kämpferisch völlig überzeugt hat. Ein Kompliment für diesen schönen  Auswärtsderbysieg.


Kader der HSG Wetter/Grundschöttel II:

Kevin Seim n.e., Roger Bösel (1.-60. Spielminute, 19 gehaltene Bälle); Marcus Zimmermann (8 Tore), Sascha Mehlis (5), Ralf Langenbach (3), Björn Mertens, Marc Platz, Tobias Berg, Lukas Wicher je 2, Daniel Langenscheid (1), Mike Winterhoff, Julian Ladener, Hendrik Gerlitzki, Kevin Baumeister n.e.

Es fehlten:

Tobias Zöllkau (Urlaub)


Bester Spieler:

Die Mannschaft


Spielfilm:

2:3 (10. Spielminute); 6:7 (20. Spielminute); 11:10 (30. Spielminute); 14:14 (40. Spielminute); 20:18 (50. Spielminute); 23:25 (60. Spielminute).

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    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.