Handball-Landesliga: VfL Eintracht Hagen 3 – HSG Wetter/Grundschöttel 34:24 (18:8)

Last Updated: 19. Mai 2017Von

Negative Statistik wurde erneut eindrucksvoll bestätigt – HSG chancenlos in Halle Mittelstadt

Indiskutable Leistung in der ersten Halbzeit – 24:34 gegen VfL Eintracht Hagen 3

 Statistiken lügen nicht und manche können einfach nicht korrigiert bzw. aufgebessert werden. Dieser Sachverhalt traf auch wieder beim Aufeinandertreffen der Mannschaften des VfL Eintracht Hagen 3 und der HSG Wetter/Grundschöttel in der Landesliga zu. Das Team von Christian Dürwald zeigte vor allem im ersten Spielabschnitt eine indiskutable Leistung (Halbzeitstand 8:18)  gegen den VfL und musste am Ende mit einer ordentlichen Abreibung (24:34) die Heimreise antreten.

Nachdem es in den ersten Spielminuten noch eng war (3:4), setzte sich das Team von Max Polakovs und Sascha Maystrenko kontinuierlich und vorentscheidend ab (6:14). Im Angriff scheiterte man immer wieder am Schlussmann des VfL. Dabei waren die HSG-Akteure, die ohne Tobias Zöllkau und Matthias Lüling auskommen mussten, nicht in der Lage den Ball in den oberen Bereich des Tores zu zielen, sondern warfen stetig flach und scheiterten gefühlte 100 Mal am Torwart. Im zweiten Spielabschnitt sorgte vor allem Fabian Blechschmidt nach mehrwöchiger Verletzungspause für den einzigen Silberstreif am düsteren HSG-Firmament. Die Abwehr konnte zudem stabilisiert werden, so dass wenigstens der Rückstand nicht weiter anwuchs und die zweite Halbzeit ausgeglichen gestaltet wurde (16:16). Leider fehlten vier Pässen für Tempogegenstöße von Torwart Ken Baltruschat die richtige Länge, so dass vielleicht noch mehr drin gewesen wäre. Am Ende der Partie stand eine verdiente HSG-Niederlage auf dem Papier und erst im nächsten Jahr kann die Handballspielgemeinschaft aus Wetter die negative Statistik gegen den VfL Eintracht Hagen 3 aufbessern.


Mannschaftsaufstellung der HSG Wetter/Grundschöttel:

Alexander Schmidt (1. bis 30. Minute),  Ken Baltruschat (31. bis 60. Minute); Lars Apitius,  Kai Biermann, Fabian Blechschmidt, Mark Bonnermann, Armin Brauer, Sebastian Braune, Yannick Brockhaus, Ingolf Grebe, Sebastian Middeldorf, Nico Paukstadt, Oliver Stein und Tino Zöllkau.


Bester Spieler:

Fabian Blechschmidt

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    VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel  26:24

    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.