HSG steht sich selbst im Wege – Fehlerzahl zu hoch – 22:27-Niederlage

Fehlende Durchschlagskraft im Angriff besiegelt Auswärtspleite in Arnsberg

In den ersten zehn Heimspielen der Saison 2010/2011 feierten die Arnsberger neun Siege und verloren nur gegen Spitzenreiter TuS Ferndorf II mit 29:33. Im elften Heimspiel war das Team der HSG Wetter/Grundschöttel phasenweise auf einem guten Weg für weitere Verlustpunkte in der Rundturnhalle für die gastgebenden  Regierungsstädtern zu sorgen. Doch am Ende stand eine 22:27-Niederlage, nachdem man mit einer 11:10-Führung in die Halbzeit gegangen war. Die Mannschaft von HSG-Trainer Christian Dürwald startete gut in die Partie (3:2-Führung nach zehn Spielminuten) und stellte die Grote-Sieben mit einer guten Deckungsleistung vor einige Probleme. Die erste Halbzeit verlief überwiegend ausgeglichen (7:7 nach 20 Spielminuten). Danach konnten sich die Ruhrstädter absetzen (11:8-Führung). Die Vermutung von TVA-Trainer Rolf Grote, dass die HSG Wetter/Grundschöttel ein unangenehmer Gegner ist, hatte sich somit bewahrheitet. Doch Kreisläufer Jan Klute sorgte mit den beiden letzten Toren im ersten Durchgang  für den Anschluss und den Halbzeitstand von 11:10 für die HSG Wetter/Grundschöttel. Im ersten Durchgang hatten die Gäste jedoch Glück, dass die Arnsberger viele ihrer guten Einwurfmöglichkeiten nicht im Gehäuse der HSG unterbringen konnten. In der zweiten Halbzeit gestaltete sich die Partie zuerst weiterhin ausgeglichen. Doch mit einer stark ansteigenden Fehlerzahl der Gäste nahm auch die Durchschlagskraft im Angriff deutlich ab. Die Torausbeute aus dem Rückraum war zudem stark verbesserungsfähig.  Die technischen Fehler nutzten Marian Stratenschultn, mit geschickten Anspielen an den Kreis, und Kreisläufer Jan Klute, mit zahlreichen Torerfolgen aus der Nahdistanz, eiskalt aus. Folglich musste sich die HSG mit einem Fünf-Tore-Rückstand (17:22 nach 52 Spielminuten) auseinander setzen. „Es tut mir für meine Mannschaft leid, dass ihr Kampfgeist nicht belohnt wurde. Aber wenn wir uns so dilettantisch im Tempospiel anstellen und  den Ball immer wieder herschenken, können wir gegen gute Gegner leider nicht erfolgreich sein,“ zürnte Trainer Christian Dürwald nach dem Spiel in der gutgefüllten und stimmungsvollen Rundturnhalle. Beim Spielstand von 20:23 hätte es durchaus nochmal spannend werden können, doch erneut zwei technische Fehler machten das zarte Pflänzchen „Hoffnung“ endgültig  zunichte. „Diese Niederlage ist nicht in der Dominanz der Arnsberger begründet, sondern in unserem eigenen Unvermögen in spielentscheidenden Situationen richtig zu handeln,“ zeigte sich Pressewart Ken Baltruschat nach der Partie enttäuscht.

Mannschaftsaufstellung der HSG Wetter/Grundschöttel:

Ken Baltruschat (1. bis 60. Minute), Alexander Schmidt (ein Siebenmeter); Kai Biermann, Fabian Blechschmidt 1, Mark Bonnermann 2, Sebastian Braune 5, Yannick Brockhaus 5, Ingolf Grebe 3, Sebastian Middeldorf, Nico Paukstadt 1, Oliver Stein 4/2, Tino Zöllkau 1/1 und Tobias Zöllkau.

Beste Spieler:

Spielfilm:

2:3 (10. Spielminute); 4:3 (15. Spielminute); 7:7 (20. Spielminute); 8:9 (25. Spielminute); 10:11 (30. Spielminute); 13:12 (35. Spielminute); 16:15 (40. Spielminute); 18:15 (45. Spielminute); 21:17 (50. Spielminute); 23:19 (55. Spielminute); 27:22 (60. Spielminute)