2. Herrenmannschaft: Vorbereitungsspiel gegen DJK Tus Ruhrtal Witten (Kreisliga) 41:38 (18:24)

Last Updated: 7. Januar 2015Von

Aufholjagd der HSG-Sieben wird belohnt – Tobias Berg erneut stark

In einem Vorbereitungsspiel ohne Abwehrreihen konnte die 2. Mannschaft der HSG Wetter/Grundschöttel eine fast schon verlorengelaubte Partie durch einen Kraftakt drehen und das Team der DJK TuS Ruhrtal Witten mit 41:38 (18:24) bezwingen. Das Spiel begann kurios, denn der überforderte Mannschaftsführer der Gastgeber, Ken Baltruschat, begrüßte nicht das Team aus Ruhrtal, sondern die 2. Mannschaft des TuS Bommern. Doch Baltruschat hatte nicht nur aufgrund dieser Begrüßung die Lacher auf seiner Seite, denn seine Aktionen im Tor waren ebenso unglücklich wie die Begrüßung. „Unser Verein ist momentan in der glücklichen Lage über viele gute Torhüter zu verfügen, da kann man ein faules Früchtchen schnell zu Gunsten des Mannschaftserfolgs austauschen,“ sieht Baltruschat die starken Konkurrenten im Tor auf der Überholspur. Der Gast aus Witten begann konzentriert und stellte die HSG mit ihrem Tempospiel vor große Probleme. Die Abwehraktionen waren an diesem Donnerstag in der ersten Halbzeit ein weiteres Mal nicht zwingend und folglich wurden die Angriffsaktionen des Gegners oftmals zu spät gestört. Ruhrtal hielt das Tempo hoch und setzte sich kontinuierlich ab (20. Spielminute: 12:18). Die Handballspielgemeinschaft nahm nun einen Torwartwechsel (Kevin Seim für den formschwachen Ken Baltruschat) vor und der neue Torhüter fügte sich gleich mit guten Aktionen ins Spiel ein. In der Pause sprach das Trainer-Duo (Ingo Degener und Felix Kopf) die Einstellung in der Abwehr an und diese Ansprache sollte Wirkung zeigen. Die Abwehrarbeit wurde verbessert und auf Torhüter Kevin Seim war als guter Rückhalt verlass. In den zweiten 30 Spielminuten schlug zudem die Stunde von Tobias Berg. Der junge Linkshänder zeigte eine erneut starke Leistung und erzielte sieben seiner acht Feldtore im zweiten Durchgang. „Tobias hat einen unheimlichen Schritt nach vorne getan,“ freut sich Baltruschat für den Youngster. Aber auch die anderen jungen Spieler (Lukas Wicher, Hendrik Gerlitzki, Mike Winterhoff, Julian Ladener und Kevin Baumeister) wussten zu überzeugen und bestätigte das vom Trainerteam eingeschlagene Jugendkonzept in der 2. Mannschaft. Die Gastgeber kämpften sich Tor um Tor heran und gaben das Spiel nach dem Ausgleichstreffer nicht mehr aus der Hand.


Kader der HSG Wetter/Grundschöttel:

Ken Baltruschat (1. bis 20. Spielminute), Kevin Seim (21. bis 60. Spielminute); Marcus Zimmermann 12/4, Tobias Berg 8, Björn Mertens 5/1, Sascha Mehlis 4, Hendrik Gerlitzki und Lukas Wicher je 3, Mike Winterhoff, Julian Ladener und Kevin Baumeister je 2, Marc Platz.

Es fehlten:

Matthias Lambracht, Lennart Gerlitzki, Daniel Langenscheidt

editor's pick

latest video

    VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel  26:24

    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

news via inbox

Nulla turp dis cursus. Integer liberos  euismod pretium faucibua

Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.