2. Herrenmannschaft: Vorbereitungsspiel gegen DJK Tus Ruhrtal Witten (Kreisliga) 41:38 (18:24)
Aufholjagd der HSG-Sieben wird belohnt – Tobias Berg erneut stark
In einem Vorbereitungsspiel ohne Abwehrreihen konnte die 2. Mannschaft der HSG Wetter/Grundschöttel eine fast schon verlorengelaubte Partie durch einen Kraftakt drehen und das Team der DJK TuS Ruhrtal Witten mit 41:38 (18:24) bezwingen. Das Spiel begann kurios, denn der überforderte Mannschaftsführer der Gastgeber, Ken Baltruschat, begrüßte nicht das Team aus Ruhrtal, sondern die 2. Mannschaft des TuS Bommern. Doch Baltruschat hatte nicht nur aufgrund dieser Begrüßung die Lacher auf seiner Seite, denn seine Aktionen im Tor waren ebenso unglücklich wie die Begrüßung. „Unser Verein ist momentan in der glücklichen Lage über viele gute Torhüter zu verfügen, da kann man ein faules Früchtchen schnell zu Gunsten des Mannschaftserfolgs austauschen,“ sieht Baltruschat die starken Konkurrenten im Tor auf der Überholspur. Der Gast aus Witten begann konzentriert und stellte die HSG mit ihrem Tempospiel vor große Probleme. Die Abwehraktionen waren an diesem Donnerstag in der ersten Halbzeit ein weiteres Mal nicht zwingend und folglich wurden die Angriffsaktionen des Gegners oftmals zu spät gestört. Ruhrtal hielt das Tempo hoch und setzte sich kontinuierlich ab (20. Spielminute: 12:18). Die Handballspielgemeinschaft nahm nun einen Torwartwechsel (Kevin Seim für den formschwachen Ken Baltruschat) vor und der neue Torhüter fügte sich gleich mit guten Aktionen ins Spiel ein. In der Pause sprach das Trainer-Duo (Ingo Degener und Felix Kopf) die Einstellung in der Abwehr an und diese Ansprache sollte Wirkung zeigen. Die Abwehrarbeit wurde verbessert und auf Torhüter Kevin Seim war als guter Rückhalt verlass. In den zweiten 30 Spielminuten schlug zudem die Stunde von Tobias Berg. Der junge Linkshänder zeigte eine erneut starke Leistung und erzielte sieben seiner acht Feldtore im zweiten Durchgang. „Tobias hat einen unheimlichen Schritt nach vorne getan,“ freut sich Baltruschat für den Youngster. Aber auch die anderen jungen Spieler (Lukas Wicher, Hendrik Gerlitzki, Mike Winterhoff, Julian Ladener und Kevin Baumeister) wussten zu überzeugen und bestätigte das vom Trainerteam eingeschlagene Jugendkonzept in der 2. Mannschaft. Die Gastgeber kämpften sich Tor um Tor heran und gaben das Spiel nach dem Ausgleichstreffer nicht mehr aus der Hand.
Kader der HSG Wetter/Grundschöttel:
Ken Baltruschat (1. bis 20. Spielminute), Kevin Seim (21. bis 60. Spielminute); Marcus Zimmermann 12/4, Tobias Berg 8, Björn Mertens 5/1, Sascha Mehlis 4, Hendrik Gerlitzki und Lukas Wicher je 3, Mike Winterhoff, Julian Ladener und Kevin Baumeister je 2, Marc Platz.
Es fehlten:
Matthias Lambracht, Lennart Gerlitzki, Daniel Langenscheidt
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VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel 26:24
Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.
Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.
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