Handge-Sieben bewältigt ihre Hausaufgaben problemlos – Hoher Auswärtssieg gegen Angstgegnerinnen aus Gevelsberg
Am Ende der Partie war auf Seiten der Harkortstädter eine gewisse Erleichterung trotz dieses ungefährdeten 17:35-Auswärtssieges (Halbzeitstand: 8:20) gegen den Angstgegner HSG Gevelsberg Silschede III auszumachen. Denn in der Vergangenheit zogen die Schützlinge von Trainer Marcel Handge gegen diese Sieben, um die erfahrenen Petra Güthe, Babette Winterhoff und Alex Lemke, stets den Kürzeren. Doch an diesem Mittwochabend ging die Gastmannschaft von der ersten Spielminute konzentriert zu Werke und packte in der Abwehr engagiert zu. Besonders Julia Maas und Birte Kumutat machten sich mit sehr guten Leistungen im funktionierenden Abwehrverbund verdient.


Sorgten für Stabilität und Sicherheit im HSG-Abwehrverbund:
Birte Kumutat (Nr. 6) und Julia Maas (Nr. 14)
Die HSG startete entschlossen in die Partie und war mit Tempogegenstoß, zweiter Welle und Paralellstößen erfolgreich und lag schnell mit 3:0 in Front. In der Abwehr gelang es zudem Julia Maas und Birte Kumutat mit geschickter Absprache, das Zusammenspiel zwischen dem Gevelsberger-Dreigestirn (Güthe, Winterhoff und Lemke) größtenteils zu unterbinden. Im Angriff wirbelte in der ersten Halbzeit vor allem Jennifer Trautmann, die zehn ihrer dreizehn Treffer im ersten Durchgang markierte. Trautmann war mit Tempogegenstößen, aus dem linken Rückraum und vor allem mehrmals per Parallelstoß, jeweils schön und effektiv von Cordula Dickhut in Szene gesetzt, erfolgreich. Die Gastmannschaft setzte sich schon während der ersten Halbzeit kontinuierlich ab und ließ keinen Zweifel am Spielausgang zu. „Unsere Mannschaft hat in diesem Spiel die taktischen Vorgaben sehr gut gelöst. Es ist verwunderlich, wieso wir in der Vergangenheit nicht in der Lage waren, das gefährliche Zusammenspiel zwischen gegnerischem Rückraum und Kreisläufer so wie heute zu unterbinden.“, ist Co-Trainer Ken Baltruschat einverstanden mit der gezeigten Leistung. Zwar konnte Kreisläuferin Alex Lemke sechs Treffer markieren, doch in der Vergangenheit hatte sie diese Trefferzahl meistens immer schon in der ersten Halbzeit erreicht. Des Weiteren konnte man die Trefferausbeute von Petra Güthe (2/1) und Babette Winterhoff (2) ebenfalls gering halten, so dass der Spannungsfaktor in dieser Partie zu keinem Zeitpunkt aufkommen wollte. In der zweiten Halbzeit schaltete die Handballspielgemeinschaft aus Wetter/Grundschöttel allerdings einen Gang zurück, so dass die zweite Halbzeit ausgeglichener verlief (2. Halbzeit: 15:9) als die erste Halbzeit. Das nächste Meisterschaftsspiel steht für die 1. Damenmannschaft der HSG Wetter/Grundschöttel nun am 6. November 2011 um 15.30 Uhr in der Sporthalle Mittelstadt gegen den SC Concordia Hagen an.
Spielfilm:
4:8 (10:00 min); 5:12 (20:00 min); 7:18 (25:00 min); 8:20 (30:00 min); 11:26 (40:00 min); 15:30 (50:00 min); 15:34 (55:00 min); 17:35 (60:00 min).
Kader der HSG Wetter/Grundschöttel I:
Cristina Scholz (1. bis 40. Spielminute), Nancy Ettelt (41. bis 60. Spielminute); Jennifer Trautmann 13/1, Jessica Hoffmann 8, Cordula Dickhut und Nicole Scholz je 4, Julia Maas 2, Anne Kaiser, Birte Kumutat, Sabrina Schubert und Kirsten Flottmann je 1.
Es fehlten:
Nadine Hamer, Dorit Kumutat und Sabrina Hell.
Beste Spielerinnen:
Jennifer Trautmann, Julia Maas und Birte Kumutat.


















