HSG-Reserve versüsst Matthias Lambracht den Abschied – Souveräner 29:22-Heimsieg gegen SG TuRa Halden-Herbeck

Im Vorfeld der Partie war man im Lager der Handballspielgemeinschaft gespannt , wie die Mannen der Trainer Ingo Degener und Felix Kopf die erste Saisonniederlage am vergangenen Wochenende verarbeitet haben. Die HSG-Sieben war jedoch fest entschlossen den positiven Trend der noch jungen Saison zu bestätigen und das Heimspiel mit einem positivem Ausgang zu versehen. Allein die Tatsache, dass dies leider der letzte Auftritt von Spielgestalter Matthias Lambracht war, den es aus beruflichen Gründen zurück in seine ostwestfälsiche Heimat zieht, ließ die HSG-Truppe entschlossen zu Werke gehen. Das am Ende die Anzeigetafel im Sportzentrum Oberwengern einen  souveränen 29:22-Heimsieg (Halbzeitstand: 12:10) anzeigte, war das Ergebnis aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer Leistungssteigerung aller Mannschaftsteile im zweiten Durchgang.

Die Verabschiedung kurz vor dem Spiel schien Matthias Lambracht nochmal richtig zu beflügeln, denn ihm gelangen die ersten beiden Tore zur 2:0-Führung. „Mit Matthias verlieren wir einen eminent wichtigen Spieler, der immer für sechs Tore gut war und der seine Mitspieler zudem gut in Szene setzte. Wir wünschen ihm und seiner Familie alles Gute und viel Gesundheit. Allerdings sagen wir nicht tschüss, sondern auf wiedersehen.“, weiß Pressewart Ken Baltruschat den Verlust von Matthias Lambracht richtig einzuschätzen. Doch die Gäste aus Hagen glichen aus und konnten die erste Halbzeit durchweg ausgeglichen gestalten. „In den ersten fünfzehn Minuten hatten wir leider einige Abstimmungsprobleme in der Abwehr. Unser Torwart hat das ein oder andere Mal spekuliert oder seine Bewegung zu früh ausgeführt.“, übte Pressewart Ken Baltruschat im Anschluss an die Partie Kritik an der Torwartleistung in der ersten Hälfte des ersten Durchgangs. Im Angriff scheiterte man zudem auch oftmals an den guten Torhütern der Gäste. Doch nach dem die Turaner den Führungstreffer von Marcus Zimmermann (Spielstand: 6:5) egalisiert hatten, sollte ihnen kein Remis mehr gelingen. Dies lag auch am Nervenkostüm der Gäste, die freistehend vom Kreis und zweimal vom Siebenmeterpunkt den Ball vor dem Pausenpfiff nicht im HSG-Tor unterbringen konnten. Nach der Pause erhöhte Julian Ladener mit einer schönen Einzelleistung auf 13:10. Der knappe Vorsprung hielt bis zur 17:15-Führung an. Danach gelang der Handballspielgemeinschaft eine 5:0-Serie (Ralf Langenbach, Björn Mertens, Matthias Lambracht 2 und Sascha Mehlis) und man konnte sich vorentscheidend auf 22:15 absetzen. Die Abwehr stand jetzt sicher und wurde zum Bollwerk, denn den Gästen gelangen in den letzten zwanzig Spielminuten nur noch vier Feldtore. In den letzten zehn Minuten gelang den Gästen nur noch ein Feldtor und drei verwandelte Siebenmeter (Insgesamt vier Siebenmeter der Gäste fanden den Weg nicht ins HSG-Tor.) stellten nur noch Ergebniskosmetik dar. „Im letzten Team-Timeout hat sich das Ziel gesetzt das Ergebnis deutlich zu gestalten. Dies ist uns gelungen, da wir bis zur letzten Spielminute konzentriert zu Werke gegangen sind. Der letzte Treffer war Mike Winterhoff vorbehalten und dieser Treffer bewirkte, dass sich alle eingesetzten Feldspieler der HSG in die Torschützenliste eintragen konnten. „Unsere Stärke ist das Kollektiv und somit die mannschaftliche Geschlossenheit. Zudem haben wir alle eine große Menge Spaß am Spiel.“, ist Baltruschat mit seiner Truppe mehr als zufrieden. Nach Absprache mit den Schiedsrichtern Tweer und Moors, die eine sehr gute Leistung lieferten und das faire Spiel 60 Minuten im Griff hatten, konnte Matthias Lambracht dann zehn Sekunden vor Ende der Partie gebührend verabschiedet werden. Das nächste Meisterschaftsspiel hat die HSG am 5. November 2011 um 17.15 Uhr in der Sporthalle Hagen-Emst gegen den starken Aufsteiger DJK Grün-Weiß Emst II zu absolvieren.


Spielfilm:

5:4 (13. Spielminute); 9:7 (20. Spielminute); 12:10 (30. Spielminute); 17:14 (40. Spielminute); 24:18 (50. Spielminute); 29:22 (60. Spielminute).


Kader der HSG Wetter/Grundschöttel II:

Ken Baltruschat (1. bis 55. Spielminute), Kevin Seim (55. bis 60. Spielminute); Matthias Lambracht 8/2, Marc Platz 4, Tobias Berg und Hendrik Gerlitzki je 3, Marcus Zimmermann 3/1, Sascha Mehlis 2, Björn Mertens, Mike Winterhoff, Julian Ladener, Lukas Wicher, Kevin Baumeister und Ralf Langenbach je 1.

Es fehlte:


Bester Spieler:

Matthias Lambracht.