Handball-Pokal
Wetter schreibt Pokal-Geschichte
Wetter. Die Handball-Frauen der HSG Wetter/Grundschöttel, in der Bezirksliga auf den dritten Rang abgerutscht, schreiben im Pokal eine neue Erfolgsgeschichte. Nach Siegen über Bezirksligist DJK TuS 03 Hagen (22:20) und Verbandsligist SG TuRa/Halden (28:19)erreichten die Spielerinnen aus der Harkortstadt in der Sporthalle Oberwengern nach einem 27:25 (16:11) über Landesligist HSG Gevelsberg/Silschede erstmals die erste Pokalrunde auf westfälischer Ebene, die am 7./8. September 2013 gespielt wird.
Dank einer überragenden Torhüterin Yvonne Scholz, die mit elf Paraden im ersten Abschnitt glänzte, führte Grundschöttel zur Pause bereits mit 11:6, musste aber gegen die immer stärker spielenden Gäste beim 24:24 erstmals einen Gleichstand hinnehmen. Doch als Kreisspielerin Kirsten Kumutat durch zwei Treffer in Folge und Mannschaftsführerin Jessica Hoffmann per Tempogegenstoß die 27:24 Führung erzielten, war der erneute Pokalerfolg perfekt. Den Gastgebern gelang nur noch einwenig Ergebniskosmetik. Nach Spielende wurde der Pokalerfolg mit einer LaOla-Welle vor den zahlreichen Zuschauern im Sportzentrums Oberwengern gefeiert. „Nach der Heimpleite im Meisterschaftsspiel gegen TuS Ickern war das die richtige Reaktion“, sagte Betreuer Ken Baltruschat und hofft, dass sich die gute Stimmung auf die letzten Spiele in der Meisterschaftsrunde überträgt.
HSG Wetter/Grundschöttel:
Scholz, Ettelt; Dickhut (7/4), Trautmann (6), Hoffmann (5), Kirsten Kumutat (3), Birte Kumutat (2), Padberg (je 2), Schubert (1), Baltruschat, Vogel und Maas.
Quelle: derwesten.de (26. März 2013)
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VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel 26:24
Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.
Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.
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