Kreisliga (Herren): HC Ennepetal – HSG Wetter/Grundschöttel II 38:31 (21:13)

Last Updated: 19. Mai 2017Von

HSG Wetter/Grundschöttel 2 wird in Ennepetal demontiert und verliert mit 38:31

In einer erneut desolaten Verfassung zeigte die Fieberg-Sieben die schlechteste Leistung im Jahr 2013. Konnte man die Anfangsphase noch ausgeglichen gestalten, deutete sich bereits nach 10 Minuten an, dass man heute keinen Blumentopf gewinnen würde. Die körperbetont spielenden, aber zu keiner Zeit unfairen Gastgeber, waren in allen Belangen überlegen. Einsatz, Kraft, Fitness, Handballverständnis und Teamspirit.

Die 6:0 Deckung um Lukas Wicher und David Asmuth in der Innenverteidigung, zeigte von Beginn an enorme Defizite in sämtlichen Deckungsteilen. Ab der ersten Minute konnten die Angreifer der Gastgeber ohne jeden Körperkontakt durch die Abwehr spazieren. Jede 1 gegen 1 Situation wurde verloren und führte teilweise direkt zum Torerfolg für den HC Ennepetal. Somit war nach 25 Spielminuten der ersten Halbzeit die Messe bereits gelesen, 17:10. Trotz Umstellung in der Abwehr konnte das Team um Kapitän Tobias Zöllkau keine Einstellung zum Spiel finden. Zudem konnten auch die beiden Torhüter der Zweitvertretung aus Wetter/Grundschöttel nicht einen Ball entschärfen. Somit stand es nach 30 Minuten folgerichtig 21:13 für die solide auftretenden Hausherren.

„In der Halbzeit habe ich versucht an die Ehre der Spieler zu appelliert. Das hat zumindest von der Einstellung her geklappt, der Einsatz in der 2. Halbzeit war gut. Leider täuschte der Einsatz nicht über eklatante Schwächen aller Spieler in der Abwehr hinweg. Ich bin froh, dass wir in diesem Jahr zumindest noch eine Chance haben, diese Leistung etwas vergessen zu machen. Mehr möchte ich zu dem heutigen Spiel in der Öffentlichkeit nicht sagen.“, so ein angefressener Trainer Andreas Fieberg

Auch eine weiteren Umstellung zu einer 5:1 Deckung zeigte keinerlei Wirkung. Die löchrige Abwehr konnte nicht stabilisiert werden, Die Tore vielen weiter wie die reifen Früchte vom Baum. In der 45. Spielminute stand es bereits 36:24, ein komplettes Debakel deutet sich an. In den letzten 15 Minuten ließen die Gastgeber deutlich nach und es konnte etwas Ergebniskosmetik betrieben werden. 38:31 zeigte die Anzeigetafel nach 60 Minuten. Eine in der Höhe mehr als verdiente Niederlage, vielleicht sogar noch 4-6 Tore zu niedrig.

„Jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Wer jetzt den Ernst der Lage nicht begriffen hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Ich erwarte eine deutliche Reaktion der Mannschaft im letzte Spiel des Jahres, mit anschließender Weihnachtsfeier in der Halle Oberwengern. Mit der SG TuRa Halden-Herbeck kommt allerdings ein unangenehmer und routinierter Gegner. Allerdings wäre in unserer derzeitigen Verfassung wohl selbst unsere eigene C-Jugend ein unbequemer Gegner für uns.“, so Trainer Andreas Fieberg

Spielfilm:
10. 5:4, 20. 12:7, HZ. 21:13, 40. 28:18, 50. 34:22, Endstand 38:31
Kader:
Arne Klawonn, Ken Baltruschat, Maik Therres (2), Maik Richter (3), Mike Winterhoff (2), Marc Platz (1), Benjamin Brandenstein (3), David Asmuth (3), Kevin Baumeister (2), Tobias Zöllkau (6), Marius Kreft (5), Björn Mertens (3/1), Lukas Wicher (1)
Es fehlten: Tino Zöllkau (Urlaub), Stefan Mosert (Rückenprobleme), Sascha Mehlis (Fingerverletzung)

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    VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel  26:24

    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.