Fieberg-Sieben schlägt den Tabellenvorletzten TV Jahn Hagen 1884 verdient mit 32:24 (14:7)

Die Zweitvertretung der HSG Wetter/Grundschöttel zeigte eine sehr schwache Anfangsphase. Einige Spieler waren erneut nicht bei der Sache. Doch von Spielminute zu Spielminute wurde es besser. Erfreulich zudem, das mit Benjamin Brandenstein ein weiterer Langzeitverletzter seine ersten Spielminuten bekam. Auch Maik Therres zeigte eine ordentliche Leistung bei seiner Saisonpremiere im Seniorenbereich und steuerte einen Treffer zum Sieg bei.

Die ersten zehn Spielminuten waren geprägt von einer Vielzahl an technischen Fehlern auf beiden Seiten. Immer wieder machten die Spieler zu viele Schritte oder passten sich den Ball auf die Füße. Mit über 20 technischen Fehlern der Gastgeber, allein in den ersten 30 Minuten, ließ sich eine desolate Vorstellung der Fieberg-Sieben ableiten. Folgerichtig stand es nach 10 Minuten gerade einmal 2:2. Ein Fußballergebnis deutete sich an. Nach einigen Wechseln auf Seiten der Gastgeber und der lautstarken Ansprache in einer Auszeit, wurden die Mannen um Kapitän Tobias Zöllkau konzentrierter und zielstrebiger in ihren Aktionen. Endlich wurden die Vorgaben des Trainers umgesetzt. Durch die 1. und 2. Welle wurden nun einfache Tore erzielt. Stand man einmal im Positionsspiel, wurde durch Kreuzbewegungen die 6:0 Abwehr auseinanderdividiert.
„Mir war bewusst, dass wir auch gegen den Tabellenvorletzten nicht unbedingt von Beginn an glänzen würden. Denn durch die Niederlagen der letzten Wochen, ist das Selbstbewusstsein nicht gerade auf dem Höhepunkt. Das wir allerdings erneut nicht bei der Sache waren hat mich schon sehr enttäuscht. Die richtige Einstellung zum Spiel, die Vorgaben des Trainer-Duos umzusetzen, das sind reine Willensgeschichten. Das kann man nicht trainieren, das muss man halt einfach wollen. Das werden wir in den nächsten Wochen besser machen müssen. Sonst hagelt es Niederlagen. In einem Mannschaftssport müssen halt alle am Spiel beteiligten mitziehen. Nur dann können wir alle gemeinsam erfolgreich sein.“, so Andreas Fieberg nach dem Spiel

Die zweite  Halbzeit plätscherte dann so vor sich hin. Die Gastgeber taten nicht mehr als notwendig und kassierten viel zu viele einfache Tore über den Kreis. Das verhinderte eine noch bessere Statistik für Arne Klawonn im Tor der Gastgeber. Arne Klawonn wehrte über 50% der Bälle ab und hielt dazu noch 3 Siebenmeter der Gäste. Mit einigen sehenswerten Gegenstoßpässen wusste der Kepper auch beim schnellen Umschalten zu gefallen. In den letzten 10 Minuten spielte die Heimmannschaft in einer in dieser Spielzeit nie dagewesenen Formation. Mit Maik Therres, Benjamin Brandenstein, Mike Winterhoff, Kevin Baumeister, David Asmuth sowie Marius Kreft hatten die Feldspieler zudem einen Altersdurchschnitt von nur 21 Jahren. Die Spieler waren es auch, die den Vorsprung von 6 Toren in den letzten 10 Minuten auf 8 Tore ausbauten. Darunter die ersten Tore der Saison für Maik Therres und Benjamin Brandestein. Das sind doch gute Aussichten für die Zweitvertretung der HSG Wetter/Grundschöttel.

„Auch Marius hat heute sein Formtief überwunden. Zwar erst nach einer erneuten Denkpause aber danach zeigte Marius wie wertvoll er für das Team sein kann. Das hat mich heute besonders gefreut. Ich hoffe, dass wir gegen den HC Ennepetal  an die gute Angriffsleistung der zweiten Halbzeit anknüpfen können. Das wir in der Abwehr noch eine Schüppe drauflegen müssen, das sollte uns allen klar sein. Daran werden wir weiter arbeiten.“

Beim HC aus Ennepetal steht der Fieberg-Sieben eine Mannschaft auf Augenhöhe bevor. In diesem Jahr, im Vergleich zur letzten Saison, etwas schwächer platziert, werden sich die Spieler des Tabellensechsten gegen die HSG beweisen wollen. Mit Ihren starken Rückraumspielern sind die Ennepetaler an einem guten Tag für jeden Gegner in der Liga eine äußerst schwere Aufgabe. Da müssen die Männer um Kapitän Tobias Zöllkau alles in die Waagschale werfen, um zwei Punkte entführen zu können.

Spielfilm: 10. 2:2, 20. 6:4, HZ 14:7, 40. 20:14, 50. 25:17, Endstand 32:24

Kader der HSG Wetter/Grundschöttel II:

Arne Klawonn (1.-60.), Ken Baltruschat (n.e.), Marius Kreft  (7), Kevin Baumeister (1), Sascha Mehlis (1), Marc Platz, Tino Zöllkau (10/3), Mike Winterhoff (1), David Asmuth (2), Tobias Zöllkau (7), Maik Therres (1), Benjamin Brandenstein (1), Björn Mertens (n.e.), Maik Richter (2)

Es fehlten: Felix Kopf (Kariere-Ende), Stefan Mosert (Rückenprobleme)