Zeitungsbericht vom 25. April 2014: Aufstiegsrelegation der Damen

Last Updated: 7. Januar 2015Von

Uhl-Mädels träumen von der Landesliga

Wetter/Herdecke. Für die HSG Wetter/Grundschöttel könnte der dritte Mai in die Geschichte eingehen. Die Handballer haben Aussichten auf einen historischen Doppel-Aufstieg. In Herdecke sucht das Frauenteam derweil noch nach Verstärkung.
Frauenhandball war im Ruhrtal bis vor wenigen Jahren eine Domäne des TuS Ende beziehungsweise der HSG Herdecke/Ende. Jetzt stehen die Spielerinnen aus Wetter vor dem Aufstieg in die Landesliga.

In den 80er-Jahren hatten die Herdecker Handballerinnen stets die Nase vorn. Mit einigen Unterbrechungen spielten sie auch von 2003 bis 2010 in der Oberliga, doch dann folgte der Absturz in die Bezirksliga. Nun könnten die Handballfrauen der HSG Wetter/Grundschöttel sich endgültig die Spitzenreiter-Position im Ruhrtal sichern. In den nächsten Tagen steht für die Spielerinnen aus Wetter die Qualifikationsrunde zur Landesliga auf dem Plan.
Verstärkung aus Gevelsberg
Dabei können die Wetteranerinnen von Glück reden, dass im Jahr 2000 eine komplette Mannschaft der HSG Gevelsberg/Silschede nach Wetter wechselte. Der Grundstein für den Frauenhandball bei der HSG Wetter/Grundschöttel war damit gelegt. Von der Landesliga sprach damals aber niemand, wenngleich der Aufstieg in die Bezirksliga mit 40:0-Punkten in der Saison 2011/2012 der erste Paukenschlag war. Fast alle Spielerinnen sind noch dabei und wollen am Sonntag ab 17 Uhr in der Sporthalle Oberwengern gegen den TuS Ferndorf die ersten zwei Punkte in der Qualifikationsrunde der „aufstiegswilligen Mannschaften“ aus den Bezirksligen 4, 5 und 6 einfahren. Am 3. Mai um 15.30 Uhr findet in der Renninghauser Sporthalle in Hombruch das entscheidende Spiel gegen Westfalia Hombruch statt.
Wettkampf auf Augenhöhe
Wetters Geschäftsführer Ken Baltruschat fällt es schwer, eine Prognose für die Spiele abzugeben. „Ich denke“, so Baltruschat, dessen Frau auch in der ersten Mannschaft spielt, „dass alle drei Mannschaften auf Augenhöhe sind.“ Einen kleinen Vorteil sieht der Grundschötteler aber bei seiner Mannschaft. „Die Spielerinnen ziehen alle an einem Strang. Der Zusammenhalt ist sehr groß“, so Baltruschat, der gerne von „seinen Mädels“ erzählt. „Bei denen ist eine behagliche Stimmung wichtig. Die müssen sich wohl fühlen“, schwärmt er.
Nicht nur auf dem Spielfeld verstehen sich die Damen aus Wetter gut. Co-Trainerin Cordula Hofmann war auch Trauzeugin bei der Hochzeit von Sandra und Ken Baltruschat.
Der absolute Glücksfall scheint aber Trainer Klaus Uhl zu sein. Nachdem im Oktober letzten Jahres Torsten Karbenk das Handtuch geworfen hatte, verpflichteten die Wetteraner mit Klaus Uhl, der sich in einer Auszeit befand, den für sie richtigen Trainer. Unter seiner Regie holten die Mädels aus der Harkortstadt 30:2-Punkte in Serie. Nur gegen Meister Borussia Dortmund III gab es eine Niederlage.
Uhl verlangt als Trainer viel
Vor seiner Auszeit war Uhl kurzzeitig auch bei der HSG Herdecke/Ende tätig. „Das hat nicht gepasst“, gestand Jürgen Blaszczyk, Geschäftsführer der Frauenabteilung der HSG Herdecke/Ende, „Klaus Uhl verlangte von unseren Frauen zu viel.“ Streit habe es vor allem um Trainingsausfälle wegen Familienfeiern gegeben. Blaszczyk, der auch die glorreichen Zeiten in der Oberliga erlebt hat, spricht von einer „Hobby-Mannschaft, die aber gerne in der Bezirksliga weiterspielen möchte.“
Sechs Spielerinnen haben Herdeckes Spielertrainerin Eva Steinfeld schon die Zusage für eine weitere Saison gegeben. Drei weitere Spielerinnen zögern noch und Blaszczyk hofft, dass sich noch einige neue Spielerinnen finden werden.
Peter Pickel

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    VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel  26:24

    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.