Handball-Landesliga: SG TuRa Halden-Herbeck – HSG Wetter/Grundschöttel 28:30 (12:14)
Bravorös kämpfende TuRaner – HSG Wetter kommt mit blauem Auge davon
Kapitän Brauer behält an alter Wirkungsstelle kühlen Kopf – Auswärtssieg der HSG
Angeschlagene Gegner sind bekanntlich besonders zu beachten. Doch von dieser Redewendung hatte die Landesligamannschaft der HSG Wetter/Grundschöttel bislang wohl noch nicht gehört. Zudem hatte Trainer Rainer Woyck gegen seinen ehemaligen Verein offenbar die richtigen Worte gefunden, denn seine Mannschaft ging engagiert und kampfstark in die Partie. Gegen die SG TuRa Halden-Herbeck, die auf die Stammkräfte und Leistungsträger Dario Goebels, Alex Homberger und Patrick Arlt verzichten musste, verschlief die Dürwald-Sieben die Anfangsminuten und sah sich einem 0:4-Rückstand ausgesetzt. Im Angriff blieben gute Chancen für einen Torerfolg ungenutzt und die HSG-Abwehr konnte durch einige unglückliche Aktionen von Torhüter Ken Baltruschat nicht zu Stabilität finden. Stammtorhüter Alexander Schmidt, der aufgrund Kniebeschwerden geschont werden musste, wurde schmerzlich vermisst. Nach sieben Minuten fiel endlich der erste Treffer der Gäste und nun stabilisierte sich allmählich auch die Deckung der Handballspielgemeinschaft. Die Mannschaft von Trainer Christian Dürwald kam nun besser in die Partie und blieb ständig in Führung. Besonders Kapitän Armin Brauer wusste mit fünf blitzsauberen Toren von der Rechtsaußenposition zu gefallen. Brauer war es, der zusammen mit Nico Paukstadt die HSG während der gesamten Partie auf Kurs hielt. Im weiteren Spielverlauf konnte sich die HSG weiter absetzen und nach 53 Spielminuten schien die Partie beim Spielstand von 24:29 bereits zu Gunsten der Gäste entschieden. Doch die Gastgeber, angetrieben von einem abschlussstarken Christoph Appelbaum, steckten nicht auf und kamen bis auf ein Tor heran. Besonders Christoph Appelbaum bereitete HSG-Torhüter Ken Baltruschat während der gesamten Spielzeit Kopfschmerzen und gewann das Privatduell an diesem Abend in der Sporthalle Helfe um Längen. In der Schlussminute erzielte Sebastian Braune den erlösenden letzten Treffer der Partie und Wetter kam mit einem blauen Auge und zwei Punkten davon. „Das war ein verdienter Sieg. Wir haben zu viel verworfen, aber ich bin froh, dass es trotzdem gereicht hat,“ zeigte sich Trainer Christian Dürwald nach der Partie sichtlich erleichtert.
HSG Wetter/Grundschöttel:
Alexander Schmidt (n.e.), Ken Baltruschat (1. bis 60. Minute); Nico Paukstadt 6, Armin Brauer 5, Yannick Brockhaus 4/3, Mark Bonnermann und Matthias Lüling je 3, Sebastian Braune, Ingolf Grebe, Oliver Stein und Tino Zöllkau je 2, Lars Apitius 1, Fabian Blechschmidt und Tobias Zöllkau (n.e.).
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VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel 26:24
Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.
Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.
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