Erleichternder Sieg gegen TV Wattenscheid – 23:19 (13:9)

Last Updated: 7. August 2015Von

Von Katharina Pohl

Nach einer desolaten Leistung in der Vorwoche war die Stimmung vor dem Spiel gegen die Damen aus Wattenscheid ein wenig angespannt, denn man wusste, dass einen da ein schwerer Gegner erwarten würde. Man merkte es den Mädels auch in den ersten Minuten der Partie deutlich an, nachdem trotz einer schnellen 3:1 Führung, die Gäste im Angriff immer wieder zu Chancen kamen. Nach 20 gespielten Minuten war beim Spielstand von 6:6 aber dennoch alles offen. Die Damen des TVW konnten sich in den nächsten Minuten einen kleinen Vorsprung herausarbeiten, der aber durch schöne Gegenstoß Tore, sowohl von rechts als auch von links wieder eingeholt werden konnte und nicht nur das. Durch eine bärenstarke Abwehr heraus gelang es unseren HSG Mädels schnelle aber auch gut herausgespielte Tore zu erzielen, somit das Ruder rumzureißen und mit einer verdienten 13:9 Führung in die Halbzeitpause zu gehen.

Auch die ersten Minuten der zweiten Spielhälfte sahen gut für die HSG Damen aus, da sie den Vorsprung auf 6 Tore ausbauen konnten. Dann geschah etwas, was die Mädels mittlerweile ausmacht, worauf man aber auch gut verzichten könnte – sie machten es wieder spannend.
Trotz gut herausgespielter Chancen im Angriff wollte das Runde einfach nicht ins Eckige und einige Unkonzentriertheiten in der Abwehr, führten dazu, dass die Gäste auf 15:15 ausgleichen konnten.

„Wir sind in dieser Phase nicht hektisch geworden und haben mit guter Moral dagegen gehalten und zum konzentrierten Spiel zurück gefunden.“, so der Kommentar von Trainer Klaus Uhl nach dem Spiel, und so war es auch.
Drei schnelle Tore durch Jennifer Trautmann und Sabrina Schubert beruhigten die Situation und in der Abwehr wurde auch wieder kräftig zugepackt.
So konnte man zum Schluss einen hart erarbeiteten und verdienten Sieg einfahren, die niederschmetternde Leistung von letzter Woche abhacken und sich freuen, dass man im Kampf um die Relegation ganz dicht dran bleibt.

Insgesamt waren diesmal auch nur wenig Ballverluste eigenverschuldet, trotzdem sind von 44 Torversuchen aus dem Feld, 22 erzielte Tore und somit 22 Fehlwürfe noch zu viel, aber wie es so schön heißt: Erst hatten sie kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu.

Hervorzuheben sind zum einen die Leistung der beiden Mädels Yvonne Scholz (siehe Foto) und Ramona Schütz im Tor, die zusammen eine Quote von 54% gehaltener Bälle haben und die Leistung von Sabrina Schubert. Sie hat sowohl von Links – als auch von Rechtsaußen insgesamt sieben blitzsaubere und sehenswerte Tore geworfen mit keinem einzigen Fehlversuch. Der gesamten Mannschaft muss man ein großes Kompliment machen, sie haben großartig gekämpft und sind vom Einsatz her an ihre Leistungsgrenzen gegangen.

Es spielten: Jennifer Trautmann (6), Ninja Uhl (1), Birte Kumutat (1), Katharina Pohl (5/1),
Sabrina Schubert (7), Sabrina von der Heyde (2), Sandra Baltruschat, Dorit Kumutat, Julia Maas,
Luisa Zobel n.e.
Es fehlten: Jessica Alfuth, Eva Steinfeld, Andrea Wildförster, Nancy Ettelt, Kirsten Kumutat

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    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.