Schwacher Start bringt Pyde-Sieben um jegliche Siegchancen – 26:37-Niederlage in Halingen

Mit einer schwachen ersten Halbzeit hat sich Handball-Landesligist HSG Wetter/Grundschöttel im Kellerduell beim TV Westfalia Halingen um jegliche Siegeshoffnungen gebracht. Zur Pause führten die Mendener Gastgeber bereits mit 19:9, am Ende hieß es 37:26.

Von der ersten Minute an führten die Halinger, bis zum 4:3 (9. Minute) verlief die Partie noch ausgeglichen. Danach setzten sich die Gastgeber jedoch – trotz Manndeckung gegen ihren Topschützen Robert Ammelt – über 9:4 (15.) , 13:6 (20.) und 15:8 (25.) zum deutlichen Halbzeitabstand ab. Der Hauptgrund lag in der schwachen Chancenauswertung: Viele unvorbereitete Schüsse konnte TVH-Keeper Benjamin Swiecznik problemlos entschärfen, mehrfach glänzte er zudem mit hervorragenden Reflexen. Jeden Wetteraner Fehler bestraften die Gastgeber im Folgenden mit ihrem Tempospiel und schnellen Toren.

Nach dem Seitenwechsel steckte die HSG, bei der Aufbauspieler Lars Apitius wegen einer Handverletzung und Kai Biermann urlaubsbedingt ausfielen, zwar nie auf, konnte den deutlichen Rückstand aber nicht mehr verkürzen. Über 23:13 (38.), 30:17 (45.) und 34:22 (53.) kam der TVH zu seinem zweiten Saisonsieg, auf den die Ruhrstädter damit weiter warten müssen.

HSG Wetter/Grundschöttel: Andreas Pelka, Mike Ruppenstein, Alexander Schmidt; David Asmuth, Fabian Blechschmidt (1), Mark Bonnermann (9/3), Armin Brauer, Sebastian Braune (8), Marcel Handge, Daniel Langenscheidt, Matthias Lüling, Sebastian Pyde (3), Oliver Stein (1), Andre Trenkelbach (4), Tino Zöllkau.