Damen Kreisliga: TG Voerde II – HSG Wetter/Grundschöttel (5:9) 9:34

Last Updated: 7. Januar 2015Von

Holpriger Start ins Handballjahr 2012, erst nach 35. Minuten läuft der HSG-Motor wieder rund

Das erste Spiel im neuen Jahr, am vergangen Sonntag gegen die gastgebende TG Voerde II, war zugleich der letzte Vergleich der Hinrunde. In einer von technischen Fehlern geprägten Anfangsphase, war es Jennifer Trautmann die nach acht Spielminuten das Torewerfen eröffnete und zum 0:1 einnetzte. Doch auch das kurzfristige 0:2 brachte nicht die gewünschte Sicherheit im Angriff. Im ersten Durchgang haben wir zu viele Angriffe liegen gelassen, einfache Abspielfehler, ungenaue Abschlüsse und wenn wir die gegnerische Torfrau überwunden hatten, kam der Ball häufig vom Aluminium zurück ins Feld. Ich hatte zudem den Eindruck, dass die Erdanziehungskraft in Ennepetal deutlich größer war, als in anderen Sporthallen, denn häufig „robbten“ wir nach Pass- und Fangfehlern dem Ball quasi hinterher.

Auch die ersten Minuten in Durchgang zwei, plätscherten eher dahin, doch nach 35. gespielten Minuten wurde der Schalter plötzlich umgelegt. Für schnelle Angriffe ließen sich nun deutlich häufig Spielerinnen begeistern, die Abschlüsse wurden konzentriert im Voerder Tor untergebracht und auch spielerische Mittel eröffneten den Weg für gute Wurfgelegenheiten. Im zweiten Abschnitt lief der Ball deutlich besser durch die Reihen, es war mehr Bewegung im Spiel und so konnte ein am Ende konditionell geschlagener Gegner, noch deutlich besiegt werden.

 

Es spielten: Cristina Scholz (1. bis 30.) und Nadine Hamer (31. bis 60.) im Tor; Jennifer Trautmann 12, Jessica Hoffmann 8, Anne Kaiser 5, Sabrina Hell 4/3, Birte Kumutat und Sabrina Schubert je 2, Nicole Scholz 1, Kirsten Flottmann, Dorit Kumutat und Julia Maas.

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    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.