Kreisliga (Herren): HSG Wetter/Grundschöttel II – HSG Wetter/Grundschöttel III 25:21 (13:10)

Last Updated: 7. Januar 2015Von

Zweite gewinnt zweites Derby in Serie – verdienter Sieg gegen die Drittvertretung aus dem eigenen Verein

Mit einer starken Mannschaftsleistung und einem in der letzten Viertelstunde des Spiels bärenstarken Ken Baltruschat, konnten die „Altinternationalen“ in die Schranken gewiesen werden. Am Ende setzte sich die Zweite mit 25:21 verdient durch und konnte nun endgültig den Anschlus ans obere Mittelfeld herstellen. Zudem überholte man die Dritte in der Tabelle.

Einen Handballleckerbissen gab es gestern Nachmittag nicht zu sehen. Das konnte aufgrund eines vereinsinternen Duells auch nicht erwartet werden. Ein Beweis ist, das es bis zur 5 Minute dauerte, ehe Lukas Wicher das erste Tor der Partie erzielte. Eine Führung, die das Team der Zweiten zu fast keinem Zeitpunkt des Spiels wieder aus der Hand geben würde. Lediglich in der 10. Minute konnte die Dritte, nach einem Treffer von Peter Bauckloh mit 2:3 in Führung gehen. Die Dritte trat in  dieser Saison wohl zum ersten Mal mit dem kompletten Kader an und hielt den Anschluss durch die vorhandene individuelle Klasse. Hier zeichnete sich insbesondere die Rückraum Mitte und die Linksaussen Postion als bärenstark aus.
Das Handball allerdings zu sehr großen Teilen aus Leidenschaft, Einsatzbereitschaft sowie Teamgeist besteht und sich meistens eben das stärkere Team durchsetzt, wurde in der Folgezeit deutlich. Durch Tore u.a. von Lukas Wicher und Marcus Zimmermann konnte sich die Zweite zur Halbzeit mit 3 Toren auf 13:10 absetzen. Nach der Halbzeitpause legte die Zweite los wie die Feuerwehr uns setzte sich durch Tempospiel und konsequenten Kreuzbewegungen im Rückraum auf 16:11 (36. Minute) ab. Wer nun dachte es wäre gelaufen, der sah sich getäuscht. Nach einer Auszeit drehte Peter Bauckloh nun mächtig auf und netzte wie er wollte. So gelang es der Dritten wieder auf 17:16 heranzukommen. Doch Marcus Zimmermann, Lukas Wicher, Ken Baltruschat und Co. legten noch einmal eine Schüppe drauf. Die Fieberg-Sieben setze sich wieder auf 3 Tore zum 21:18 ab (49. Minute). Als Ken Baltruschat dann 6 Minuten vor Schluss das Tor komplett zunagelte, war der Sieg perfekt. Im nächsten Spiel trifft die Zweite auf eine sehr starke Drittvertretung aus Halden-Herbeck. Eine Mannschaft mit einer ähnlichen Zusmmenstellung wie die Dritte aus Wetter. Hier gilt es, den positiven Trend weiter fortzusetzen um das Ziel – positives Punkte-Konto noch in der Hinserie – erreichen zu können. Dies wäre dann der 5. Sieg in Folge.

Statement zum Spiel:

„Ich freue mich, unserer Mannschaft ein riesiges Kompliment aussprechen zu können. Wie wir den Kampf angenommen haben, uns nicht beeindrucken ließen und in der 2. Halbzeit stehts in Führung waren. Klasse, einfach nur klasse. Auch die Spieler auf der harten Ersatzbank haben heute Charakter gezeigt und die Spieler auf der Platte angefeuert und immer positiv aufgebaut. Bei uns im Trainerteam zählt das mindestens genauso viel wie die 2 Punkte auf der Habenseite.“, so Andeas Fieberg

Spielfilm:
4. 0:0, 6. 1:1, 10. 2:3, 15. 5:4, 20. 9:6, 24. 10:9, HZ 13:10 – 33. 16:11, 39. 17:16, 46. 21:18, 57. 24:21, Endstand 25:21

Kader der HSG Wetter/Grundschöttel II:

Ken Baltruschat (1. bis 60. Spielminute), Arne Klawonn (n.e.); Lukas Wicher 7, Marcus Zimmermann 5, Tobias Zoellkau 5/4, Felix Kopf 3, Marc Platz 2, Ralf Langenbach, David Asmuth und Björn Mertens je 1, Mike Winterhoff, Benjamin Brandenstein und Kevin Baumeister.

Es fehlten:

Tobias Berg und Sascha Mehlis

 

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    VFL RW Dorsten-HSG Wetter-Grundschöttel  26:24

    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.