Kreisliga (Damen): HSG Wetter/Grundschöttel II – TS Selbecke 10:18 (7:8)

Last Updated: 6. Januar 2015Von

Favoritensieg im Sportzentrum Oberwengern – TS Selbeck eine Nummer zu groß für die 2. Damenmannschaft

Gut Selbecke gehört zu den Topteams in unserer Liga, aber so deutlich musste die Niederlage nicht ausfallen! Nach flottem Beginn (2:2), setzten sich die Gäste schnell und deutlich ab (3:8).

 Erst wieder in den letzten zehn Minuten der 1. Halbzeit, zeigte die HSG was man leisten kann. In dieser Phase zeigten die Mädels mal echt guten Handball und verkürzten bis zur Halbzeit auf 7:8. In der Pause wurde deutlich angesprochen wie wir weiter spielen wollten und was noch besser werden könnte. Nur irgendwie sind meine Worte nicht in den Köpfen hängen geblieben. Vielleicht hätte ich auch keinen Wechsel vornehmen sollen und die letzte 7 weiter machen lassen. Denn noch war das was wir schon zu Beginn der 2. Spielhälfte zeigten zu wenig. Wir haben die ganze Arbeit, aus der Schlussphase der ersten Halbzeit, einfach zu Nichte gemacht und Selbecke auf 7:13 entkommen lassen. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel verloren! Nur drei Treffer in einer Spielhälfte reichen nicht aus um gegen Topmannschaften bestehen zu können. Jetzt werde ich mal richtig Druck machen und erwarte aus den letzten drei Spielen dieses Jahres sechs Punkte. Sonst werden die kommenden Trainingseinheiten sehr ungemütlich!

Kader der HSG Wetter/Grundschöttel II:

Nadine Hamer, Cristina Scholz, Anne Beinke(2), Lea Reinke(1), Louisa Zobel(2), Nina Winterhoff(4), Carina Wagner(1), Rike Carpantier, Lisa Beinke und Lena Weinberger-Schlüngel.

Es fehlten:
Miriam Ronsdorf, Melina Pingel, Ann Kathrin Rüpping, Melanie Fricke und Nora Tiede.

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    Fehlstart und somit kein gelungener Start in die Rückrunde der Saison 2012/2013 unserer Mannschaft. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen und wollten wie im Hinspiel mit einem guten Start in die Rückrunden-Serie starten. Dies ging leider mächtig daneben. Wir fanden von Anfang an nicht gut ins Spiel und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel, wobei trotz allem bis zum Schluss alles offen war.

    Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen zwischen beiden Mannschaften, jedoch wurden kleine Führungen unsererseits zu leichtfertig aus der Hand gegeben. Zum einen waren es zu viele technische Fehler, zum anderen die falschen Entscheidungen oder zu hektisch abgeschlossenen Angriffe. Die Abwehr zeigte phasenweise eine sehr gute Leistung, aber in den entscheidenden Situationen fehlte die notwendige Stabilität und Konzentration. Im Angriffsspiel wurden Bälle leichtfertig weg geworfen und zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es waren aber auch einige gute Spielsituationen zu erkennen, zum Teil durch Spielzüge, aber auch phasenweise eine gute erste und zweite Welle. Leider überwogen auch in diesem Spiel zu stark die technischen Fehler und zu viele Fehlwürfe, wie schon in der Hinrunde in vielen Spielen zu erkennen war. Dies muss dringend abgestellt werden und es müssen bessere Alternativen geschaffen werden.
    In diesem Spiel war eigentlich viel mehr drin und durch unsere eigenen Fehler wurde der Gegner stark gemacht und bekam immer wieder neuen Aufwind. Dorsten zeigte eine durchweg konstante Leistung und zeigte keine Schwächephase die wir zu unseren Gunsten hätten nutzen können. Kurz vor Schluss hatten wir selbst noch die Möglichkeit ein Unentschieden raus zu holen, leider versagten auch in dieser Situation die Nerven. Insgesamt ein zu hektisches und unkonzentriertes Spiel kosten uns die ersten wichtige Punkte in der Rückrunde.

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Starke rechte Seite eröffnet Weg zum Heimsieg gegen TG Voerde II

Mit Fünfzehn minütiger Verspätung startete die Sonntagspartie in der Sporthalle am Brasberg, leider ist der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen, so einigten sich beide Mannschaften auf eine Neuansetzung der Position des Unparteiischen.

Verzichten mussten wir auf Cordula Dickhut (privat verhindert) und Nicole Scholz (krank), dafür eilte Nina Winterhoff nach ihrem Tanzkurs noch zur Sporthalle und verstärkte das Team in den zweiten dreißig Minuten.

In der Anfangsphase lief der HSG-Motor noch nicht ganz rund, Voerde hielt bis zur zehnten Spielminute mit, dies lag auch an unserem Angriffsspiel. Einige offensiv Vorstöße wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder die Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Gästetor. Mit zunehmender Spieldauer lief der Ball aber besser durch die eigenen Reihen, besonders erfreulich einige sauber ausgespielte Abläufe, die wir im Training einstudieren und im Spiel umsetzen möchten. Am Anfang führte Jessica Hoffmann Regie auf der Mittelposition, für ein paar Angriffe reichte es auch bei Dorit Kumutat, die nach einer Krankheitswoche noch nicht wieder voll bei Kräften war und für die letzten zwanzig Minuten übernahm Nina Winterhoff das Kommando.

Jennifer Trautmann zeigte einmal mehr ihre Klasse, auch auf der nicht so beliebten rechten Halbposition netzte Jenny bereits im ersten Durchgang sechs Mal ein, am Ende standen zehn Tore auf ihrem Konto.

In der zweiten Halbzeit wurde defensiv besser gearbeitet, Laufbereitschaft müssen wir auch hinten zeigen, zudem hielt Crissy Scholz einige freie Würfe und zeigte eine gute Leistung im Tor.

Das dreißigste Tor erzielte Nina Winterhoff mit einem schönen Stemmwurf in den Giebel und nach sechzig Spielminuten leuchtete ein 33 zu 10 auf der Anzeigentafel in der Sporthalle am Brasberg.

Kader der HSG:

Nadine Hamer und Crissy Scholz im Tor

Jennifer Trautmann 10, Jessica Hoffmann 6, Sabrina Hell 6/4, Sabrina Schubert 5, Anne Kaiser, Kirsten Flottmann und Nina Winterhoff je 2, Julia Maas, Dorit und Birte Kumutat.